Sie sind in: Startseite Aktuelles Kurioses Ostereier-Flatrate senkt das Naschen

Aktuelles

Jungen beim Chips-Essen

Essen, das die Eltern rationieren, wird attraktiver und insgesamt mehr gegessen.
© DAK/Wigger

Fr. 29. April 2011

Flatrate bei Ostereiern senkt das Naschen

Es ist ganz einfach, Streit über Ostern zu vermeiden: Dürfen Kinder so viele Schoko-Ostereier futtern, wie sie wollen, essen sie insgesamt weniger davon als wenn ihre Süßigkeiten-Lust eingeschränkt wird.

Anzeige

Das haben Wissenschaftler der Universität Surrey herausgefunden, wie die Britische Psychologische Gesellschaft mitteilte. Der Studie zufolge naschen Kinder, die freien Zugang zu Schokoeiern haben, anfangs zwar mehr als Altersgenossen, die nur feste Rationen von den Eltern bekommen. Am Ende der Ostertage haben die frei entscheidenden Kinder aber insgesamt weniger gegessen.

"Diese Ergebnisse weisen darauf hin, dass Essen, das die Eltern rationieren, attraktiver wird und insgesamt mehr gegessen wird", erklärte Forscherin Saima Ehsan. "Das könnte bedeuten, dass es bei der Entwicklung langfristig gesunder Essensmuster besser ist, Kindern mehr Selbstkontrolle über ihre Essgewohnheiten zu geben."

Für die Studie bildeten die Forscher zwei Gruppen. 37 Kinder im Alter von 4 bis 11 Jahren und ihre Eltern machten mit. Die Kinder in der ersten Gruppe bekamen nur nach dem Essen eine bestimmte Anzahl an Schokoeiern von den Eltern. Die übrige Zeit wurden die Süßigkeiten in einem Regal außerhalb der Reichweite der Kinder deponiert.

Für die Kinder der zweiten Gruppe waren die Eier jederzeit erreichbar, und sie konnten so viele essen, wie sie wollten. Nach der Testphase wurden die Eltern befragt, außerdem wurde der Body-Mass-Index (BMI) der Kinder gemessen. Dabei stellte sich heraus, dass die selbstbestimmten Süßigkeiten-Esser insgesamt betrachtet weniger gefuttert hatten.

Aber haben das nicht alle Mütter und Großmütter immer schon gewusst?

Jutta Petersen-Lehmann

Kurioses

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Sex mit dem Ex: eine gute Idee?

Dass Sex mit dem Ex-Partner nicht per se schlecht für die Seele sein muss, belegt eine neue US-Studie.

Ausdauertraining für den Darm

Ausdauertraining kann sich positiv auf die Bakteriengemeinschaft im Darm auswirken

Nach OP: Wassereis hilft bei Verwirrtheit

Ein Arzt erklärt, warum Wassereis Patienten nach einer Vollnarkose helfen kann.

Wer zusammenzieht, nimmt zu

Ein gemeinsamer Haushalt sorgt offenbar für Extra-Kilos auf der Waage.

Gehirn funktioniert im Herbst besser

Die geistige Leistung schwankt offenbar mit den Jahreszeiten, wie eine Studie zeigt.

Antibiotika: Nur jeder Zweite weiß Bescheid

Die Hälfte der Deutschen weiß nicht, dass Antibiotika nur gegen Bakterien helfen.

Geburt: Warum Väter dabei sein sollten

Männer, die bei der Entbindung dabei sind, kümmern sich später besser um ihre Kinder.

Magenbypass vor Schwangerschaft?

Eine bariatrische Operation senkt das Risiko für Komplikationen in der Schwangerschaft enorm.

Chirotherapie: Nicht ohne Risiko

Gerade Eingriffe an der Halswirbelsäule bergen Risiken, berichtet ein Mediziner.

Fast-Food-Entzug ähnelt Drogen-Entzug

Ein Verzicht auf Pommes, Burger & Co kann für Entzugserscheinungen sorgen.

Wie Hautzellen gegen Mutationen kämpfen

Unsere Haut muss permanent gegen mutierte Zellen kämpfen, um Krebs zu verhindern.

Warum Hunger für schlechte Laune sorgt

Forscher haben untersucht, warum ein leerer Magen auf die Stimmung schlägt.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen