Sie sind in: Startseite Aktuelles Kurioses Pinguin-Duft macht unverwechselbar

Aktuelles

Zwei Pinguine haben sich lieb.

Pinguine schnüffeln ihrem/ihrer Liebsten nach.
© Galina Barskaya - Fotolia

Di. 27. September 2011

Pinguine erschnüffeln ihre Familie

In den großen Pinguinkolonien kann man sich schon mal aus den Augen verlieren. Um ihren Partner wiederzufinden, gehen Pinguine immer "ihrer Nase nach" und erschnüffeln sie sozusagen den Weg zu ihrem Lebenspartner. Das haben Wissenschaftler der Universität von Chicago in den Vereinigten Staaten herausgefunden. Zudem halte ihr guter Geruchssinn sie davon ab, sich mit nahen Verwandten zu paaren und schütze so vor Inzucht.

Anzeige

Dass Seevögel sich bei der Suche nach Nahrung und Nistplätzen am Geruch orientieren, ist bereits bekannt. Dass Pinguine aber enge Verwandte und Unbekannte am Duft unterscheiden, ist eine neue Erkenntnis. Dazu beobachteten die Wissenschaftler 22 Humboldt-Pinguine im Brookfield Zoo in der Nähe von Chicago. Dabei fiel auf, dass Pinguine, die bereits einen Partner hatten, deutlich länger an Mitgliedern ihrer Sippe schnupperten, währen die ungebundenen Tiere den Duft von Fremden genauer untersuchten.

Düfte spielen bei vielen Gattungen eine große Rolle bei der Partnerwahl – sowohl was die Auswahl eines geeigneten Partners angeht, als auch bei der Vermeidung von Beziehungen zu Mitgliedern der eigenen Sippe. Bei den Pinguinen wird der Körpergeruch aus der Bürzeldrüse am Schwanzende freigesetzt. Diese Drüse sondert eine ölige Substanz ab, die einerseits zum Reinigen des Gefieders dient, andererseits aber auch den individuellen Duft hervorruft. Humboldtpinguine leben in Kolonien mit tausenden von Tieren und verbringen viel Zeit im freien Meer bei der Nahrungssuche. Der Duft hilft ihnen bei der Rückkehr von einem ihrer Jagdzüge, den eigenen Partner und das heimische Nest schneller wieder zu finden.

KK

Kurioses

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Bakterium macht resistent gegen Stress

Daraus könnte in Zukunft eine Impfung gegen die schädlichen Effekte von Stress entstehen.

Facebook-Posts sagen Krankheiten voraus

Depressionen, Diabetes, Alkoholmissbrauch: Beiträge in sozialen Medien liefern Hinweise auf eine Erkrankung.

Beziehung: Immer wieder derselbe Typ?

Viele Menschen lassen sich in Partnerschaften immer wieder auf ähnliche Charaktere ein.

Sorgt Fast Food für Unverträglichkeiten?

Kinder, die oft Burger & Co essen, leiden häufiger unter Nahrungsmittelallergien.

Macht Licht in der Nacht dick?

Mit Fernseher oder Licht einzuschlafen, ist offenbar eine ungesunde Angewohnheit.

Hörschaden: Wie die Finger helfen könnten

Forscher haben ein Gerät entwickelt, das Sprache in Tastreize umwandelt.

Hunde lassen sich von Stress anstecken

Ist Herrchen oder Frauchen gestresst, wirkt sich das auch auf die Vierbeiner aus.

Sind sechs Finger besser als fünf?

Ein zusätzlicher Finger bringt offenbar motorische Vorteile.

Hormon als Therapie bei Arthrofibrose?

Relaxin, das in der Schwangerschaft ausgeschüttet wird, könnte bei Gelenkerkrankungen helfen.

Frühchen: Musik für die Hirnreifung?

Eine speziell komponierte Musik unterstützt die Entwicklung des Gehirns.

Schneller am Unfallort mit Google?

Mithilfe einer App gelangen Notärzte deutlich schneller an den Einsatzort.

Simpler Stress-Test in Sicht

Ein neues Gerät soll Stresshormone in Blut, Schweiß, Urin oder Speichel nachweisen.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen