Sie sind in: Startseite Aktuelles Kurioses Scharfe Schnupfenarznei

Aktuelles

Chili-Schote; Sinusitis, Schnupfen, Nase

Capsaicin, der Stoff, der Chilis scharf macht, kann bei Schnupfen helfen.
© Picture-Factory - Fotolia

Fr. 26. August 2011

Rote Chilischoten helfen bei Schnupfen

Beim nächsten Schnupfen einfach mal eine Chilischote in die Nase stopfen? Hört sich abstrus an. Forscher der University of Cincinnati haben aber herausgefunden, dass Capsaicin, der Stoff, der Chilis scharf macht, bei nicht-allergischem Schnupfen helfen kann. Sie entwickelten aus den scharfen Schoten ein Nasenspray.

Das neuartige Spray verabreichten die Forscher 20 Testpersonen mit Schnupfennase zweimal am Tag über zwei Wochen und verglichen die Ergebnisse mit einer Kontrollgruppe, die ein Placebo-Nasenspray ohne Inhaltsstoffe bekam. Das Ergebnis: Die Teilnehmer, die das "scharfe" Spray bekamen, berichteten deutlich häufiger von einer Linderung ihrer Symptome, die Nasenlaufen, Kopfschmerzen und Druck in den Nasennebenhöhlen umfassten.

Anzeige

Capsaicin ist der Inhaltsstoff der roten Chilischoten, der für die Schärfe sorgt. Es wird unter anderem in Wärmepflastern zur Behandlung von Verspannungen und Schmerzen eingesetzt. Die Idee, es in Nasenspray zu verwenden, gibt es schon länger. Bisher seien die Zusammensetzungen aber so scharf gewesen, dass man sie nicht ohne vorherige Betäubung der Schleimhaut anwenden konnte. Dies ist bei dem neuen Spray nicht der Fall.

Allerdings wirkt das Chili-Spray nur bei Schupfen, der nicht durch eine Allergie verursacht wird. Das neuartige Nasenspray sei sicher und effektiv zur Behandlung der sogenannten nicht-allergischen Rhinitis, für die es nach Angaben der Forscher bislang keine guten Therapiemöglichkeiten gegeben habe.

KK

Kurioses

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Blutdruck senken mit Achtsamkeitstraining

Die alternative Methode könnte dazu beitragen, unkontrollierten Bluthochdruck zu senken.

Vorlesen sorgt für bessere Mathe-Noten

Frühes Vorlesen trägt dazu bei, dass Kinder später bessere Leistungen in Mathe haben.

Kaufrausch durch Zimt- und Vanilleduft?

Weihnachtliche Düfte könnten uns dazu verleiten, teurere Produkte zu kaufen.

Betrunken ohne getrunken zu haben?

Beim sogenannten Eigenbrauer-Syndrom produziert der Körper aus Kohlenhydraten Alkohol.

Skifahrer haben seltener Depressionen

Auch das Risiko für Parkinson und eine vaskuläre Demenz ist niedriger.

Wetterfühligkeit ist keine Einbildung

Bei bestimmten Wetterlagen empfinden viele Menschen mehr Schmerzen als sonst.

Wärmebildkameras für Rheuma-Diagnose?

Bei Erkrankten ist die Temperatur der Finger dauerhaft höher als bei Gesunden.

Uralte Regel: Keine Austern im Sommer

Schon vor 4.000 Jahren haben Menschen Muscheln wie Austern nur in den kalten Monaten gegessen.

Frühstück sorgt für bessere Schulnoten

Bis zu zwei Noten besser sind Schüler, wenn sie morgens etwas gegessen haben.

Omega-3-Fischöl hilft bei ADHS

Bei einem Mangel profitieren Kinder mit ADHS-Symptomen von Omega-3-Fettsäuren.

Schützt eine ketogene Diät vor Grippe?

Viel Fett, wenig Kohlenhydrate: Eine solche Ernährung könnte Viren in Schach halten.

Warum fühlen wir uns satt?

Offenbar ist dafür der Darm verantwortlich, und nicht der Magen.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen