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Junge Frau schaut nachdenklich in die Ferne

Menschen mit negativen Erinnerungen an die Vergangenheit neigen eher zu gesundheitlichen Problemen.
© mauritius images

Mi. 07. September 2011

Erinnerungen an die Vergangenheit sind schlecht für den Körper

Erinnerungen an Vergangenes, aktuelle Ereignisse und die Gedanken über die Zukunft: diese Dinge beeinflussen nicht nur die Lebensqualität, sondern auch die Gesundheit. Das ist das Ergebnis einer Studie von Wissenschaftlern der Universität von Granada, Spanien, die im Fachblatt Universitas Psychologica erschienen ist.

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Die Wissenschaftler untersuchten 50 Männer und Frauen zwischen 20 und 70 Jahren. Die Studienteilnehmer wurden nach ihrer Einstellung zu verschiedenen Lebensphasen befragt: der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft. Das Ergebnis: Menschen mit negativen Erinnerungen an die Vergangenheit haben auch gegenüber der Gegenwart und der Zukunft eine pessimistischere Einstellung. Dies führe den Forschern zufolge zu Problemen in der Partnerschaft und beeinträchtige die Lebensqualität. Darüber hinaus leiden sie häufiger unter Schmerzen und sind anfälliger für Krankheiten.

Interessant dabei: Die Einstellung zur Vergangenheit hat einen deutlich stärkeren Einfluss auf die Gesundheit als die zur Zukunft. Über die Zukunft nachzudenken, beeinträchtigt die Gesundheit kaum. Allerdings haben Menschen, die eher zukunftsorientiert sind, einen Verlust ihrer Lebensqualität. Da sie alle ihre Ziele in der Zukunft sehen würden sie den Moment weniger genießen und wenig aus ihrer vielleicht sogar positiven Vergangenheit schöpfen. Als ideal bezeichnen die Forscher die Menschen, für die alle Lebensphasen gleich wichtig sind. Sie würden aus ihrer Vergangenheit lernen, sich für das Erreichen ihrer zukünftigen Ziele viel abverlangen aber dabei nicht außer acht lassen, dass sie ihre Gegenwart angenehm gestalten und den Moment genießen müssen.

KK

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