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Lesertelefon: Wie bringe ich das Asthma besser unter Kontrolle?

08.05.2019

Viele Patienten, die wegen ihres Asthmas in Behandlung sind, arrangieren sich mit den Einschränkungen, die die Erkrankung mit sich bringt. Warum man sich mit seinen Asthma-Beschwerden nicht abfinden sollte, was Asthma-Kontrolle bedeutet und wie ein beschwerdefreies Leben gelingen kann, dazu informieren Lungenfachärzte anlässlich des diesjährigen Welt Asthma Tages am Donnerstag, 9. Mai 2019, am kostenlosen Lesertelefon.

Wer sein Asthma gut unter Kontrolle hat, gewinnt Lebensqualität.
Wer sein Asthma gut unter Kontrolle hat, gewinnt Lebensqualität.
© iStock.com/AntonioGuillem

Orientierte sich die Asthma-Therapie bisher am Schweregrad der Erkrankung, richten sich Klassifikation und Behandlung gemäß der aktuellen Nationalen Versorgungsleitlinie ausschließlich nach der Asthma-Kontrolle. Doch was bedeutet Asthma-Kontrolle überhaupt? Viele Patienten halten ihr Asthma für kontrolliert, wenn sie bei einem Asthma-Anfall zum Notfallspray greifen und die Situation in den Griff bekommen.

Aus medizinischer Sicht hingegen sind für die Asthma-Kontrolle die folgenden Kriterien wichtig: Hatte der Patient in den letzten vier Wochen häufiger als zwei Mal pro Woche Symptome? Hat er sein Notfallmedikament öfter als zwei Mal pro Woche eingesetzt? Wurde er nachts wegen Asthmabeschwerden wach? Und wurden seine Aktivitäten durch das Asthma eingeschränkt? Erst wenn alle vier Fragen mit Nein beantwortet werden können, gilt das Asthma als gut kontrolliert. Drei oder viermal Ja bedeutet ein unkontrolliertes Asthma. Hinzu kommt eine Beurteilung des behandelnden Arztes, ob ein Risiko für eine zukünftige Verschlechterung des Asthmas besteht.

Wie kann ich selbst einschätzen, ob mein Asthma ausreichend kontrolliert ist? Was lerne ich bei einer Patientenschulung? Ich habe nach wie vor Probleme mit dem Inhaliersystem – was kann ich tun? Welche Rolle spielt körperliche Bewegung – und welche Sportarten sind bei Asthma gut geeignet?

Alle Fragen rund um Asthma-Kontrolle und Therapiemöglichkeiten beantworten erfahrene Lungenfachärzte am Lesertelefon:

Am Telefon unter 0800 – 5 33 22 11

  • Priv.-Doz. Dr. med. Karsten Schulze; Chefarzt, Facharzt für Innere Medizin, Pneumologie, Karl-Hansen-Klinik, Bad Lippspringe
  • Dr. med. Maren Schuhmann; Oberärztin, Fachärztin für Pneumologie und Beatmungsmedizin, Universitätsklinikum Heidelberg
  • Dr. med. Rolf Dichmann; Facharzt für Lungen- und Bronchialerkrankungen, Facharzt für Innere Medizin, Allergologe und Männerarzt, Witten

RF

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