Haut, Zähne & Schönheit

30.09.2019

Quelle: DOI https://doi.org/

Besonders zu Beginn der Erkrankung kommt es darauf an, die Symptome der Nesselsucht schnell zu behandeln.
Nesselsucht tritt häufig aus heiterem Himmel auf. Die Suche nach dem Auslöser gestaltet sich dabei schwierig.
© iStock.com/Tharakorn

Nach Angaben des Deutschen Allergie- und Asthmabunds (DAAB) kennt hierzulande jeder Vierte eine Urtikaria aus eigener Erfahrung, Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Hält eine Urtikaria bis zu sechs Wochen an, gilt sie als akut, dauert sie länger, wird sie als chronisch bezeichnet. Wenn sie ohne spezifischen Auslöser auftritt, sprechen Mediziner von einer spontanen Urtikaria. Mögliche Auslöser können beispielsweise Infekte, eine Intoleranz gegenüber Medikamenten oder Zusatzstoffe in Nahrungsmitteln sein, oder – wenn auch selten – eine Allergie auf Pollen, Tierhaare oder Nahrungsmittel. In der Regel ist eine spontane Urtikaria ein einmaliges Ereignis und die Behandlung konzentriert sich auf die Eindämmung der Symptome.

In zehn Prozent aller Fälle handelt es sich jedoch um eine chronische Urtikaria, die Betroffenen im Alltag stark zusetzt. Die Krankheitsschübe sind häufig nicht vorhersehbar, zudem können Symptome wie der ständige Juckreiz Schlafstörungen verursachen, die wiederum zu Einbußen in der Leistungsfähigkeit und im seelischen Wohlbefinden führt.

Besonders zu Beginn der Erkrankung kommt es darauf an, die Symptome der Nesselsucht schnell zu behandeln. Die Suche nach den Auslösern kann bis zu zwei Jahre dauern, in einigen Fällen lässt sich gar kein Trigger ausfindig machen. Besonders bei der chronischen Urtikaria ist detektivische Kleinarbeit beim Aufspüren der individuellen Trigger gefragt.

Symptome, Diagnose, Therapiemöglichkeiten, Unterstützung für Betroffene – anlässlich des Welt-Urtikaria-Tags 2019 beantworten Experten am Dienstag, 1. Oktober 2019, alle Fragen rund um die Nesselsucht bei einem kostenlosen Lesertelefon in Zusammenarbeit mit dem DAAB.

Rufnummer: 0800 – 2811 8111

  • Prof. Dr. med. habil. Andrea Bauer; Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten, Zusatzbezeichnungen Allergologie, Berufsallergologie; Oberärztin und Laborleiterin an der Klinik und Poliklinik für Dermatologie, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Dresden

Rufnummer: 0800 – 2811 8112

  • Dr. med. Caroline Mann; Assistenzärztin an der Hautklinik und Poliklinik der Universitätsmedizin, Prüfärztin für klinische Studien im Clinical Research Center, Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Rufnummer: 0800 – 2811 8113

  • Priv.-Doz. Dr. Karsten Weller; Facharzt für Dermatologie und Venerologie, Oberarzt an der Klinik für Dermatologie, Venerologie, Allergologie, Charité-Universitätsmedizin Berlin

Rufnummer: 0800 – 2811 8114

  • Dipl. oec. troph. Sibylle Plank; Ernährungswissenschaftlerin an der Vital Klinik, Fachklinik für Hauterkrankungen, Alzenau

NK

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