Arzneimittel

Neue Karte der FSME-Risikogebiete

01.06.2012

Das Robert Koch Institut (RKI) hat seine Karte der FSME-Risikogebiete in Deutschland aktualisiert. Gegenüber 2011 sind drei Land- bzw. Stadtkreise hinzugekommen, in denen ein erhöhtes Risiko besteht, sich bei einem Zeckenstich mit Frühsommer-Meningoenzephalitis anzustecken.

Familie wandert durch Farnkraut.
In dicht bewachsenen Feldern und Wäldern lauern Zecken besonders gern auf vorbeikommende Tiere und Menschen.
© mauritius images

Die Hauptrisikogebiete für eine FSME-Infektion liegen nach wie vor im Süden Deutschlands. Bayern und Baden-Württemberg haben dabei die größte Last zu tragen. Insgesamt sind bundesweit 140 Kreise als Risikogebiete ausgewiesen. Dieses Jahr sind erstmals der Saar-Pfalz-Kreis im Saarland, der Stadtkreis Ulm in Baden-Württemberg sowie der Stadtkreis Kempten in Bayern mit dabei. Die genaue Karte der Risikogebiete finden Sie auf der Internetseite des RKI.

Im Jahr 2011 wurden dem RKI insgesamt 423 FSME-Fälle gemeldet. Im Vorjahr gab es lediglich 260 Erkrankungen. Das bedeutet einem Anstieg um 63 Prozent. Bei der FSME handelt es sich um eine durch Viren verursachte Hirnhautentzündung. Hauptüberträger sind Zecken, die das Virus in sich tragen. Bester Schutz ist eine Impfung gegen die FSME-Erreger. Aponet.de gibt darüber hinaus Tipps, wie man Zeckenstiche nach Möglichkeit vermeidet.

RF

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