Flüssigkeitsmangel: Diese Symptome sind erste Warnzeichen
An heißen Tagen verliert der Körper über den Schweiß mehr Flüssigkeit als gewöhnlich. Wird dieser Verlust nicht ausgeglichen, sprechen Mediziner von einer "Dehydratation". Zu den ersten Anzeichen gehören:
- starker Durst
- dunkler Urin
- Kopfschmerzen
- Abgeschlagenheit
- Konzentrationsprobleme
Treten starke Beschwerden wie Verwirrtheit, anhaltender Schwindel oder Kreislaufprobleme auf, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.
Wie viel sollten Sie bei Hitze trinken?
Wie viel Flüssigkeit der Körper braucht, hängt unter anderem von Alter, Körpergewicht, körperlicher Aktivität und der Außentemperatur ab. Eine Menge von etwa 1,5 Litern Flüssigkeit pro Tag gilt hierzulande laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung als Richtwert für Erwachsene. An heißen Tagen, beim Sport oder Zuständen wie Fieber, Erbrechen und Durchfall steigt der Bedarf oft deutlich an. Hilfreich ist es,
- regelmäßig über den Tag verteilt zu trinken,
- bei längeren Aktivitäten in der Hitze zusätzliche Trinkpausen einzuplanen,
- den Flüssigkeitsverlust nach starkem Schwitzen wieder auszugleichen.
Ein einfacher Hinweis: Hellgelber Urin spricht meist für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Sehr dunkler Urin kann dagegen auf Flüssigkeitsmangel hindeuten.
Reicht Wasser aus oder braucht der Körper Elektrolyte?
Beim Schwitzen verliert der Körper neben Wasser auch Elektrolyte wie Natrium und Kalium. Für gesunde Menschen genügt normalerweise meist Wasser oder ein anderes kalorienarmes Getränk. Nach längerer intensiver körperlicher Belastung oder bei starkem Flüssigkeitsverlust, etwa durch Durchfall oder Erbrechen, kann es sinnvoll sein, auch den Elektrolytverlust auszugleichen. Welche Getränke oder Lösungen geeignet sind, hängt von der jeweiligen Situation ab. Lassen Sie sich dazu in der Apotheke oder beim Arzt beraten.
Sport bei Hitze: So vermeiden Sie Flüssigkeitsmangel
Körperliche Aktivität bleibt auch im Sommer wichtig. Wer bei Hitze trainiert, sollte jedoch einige Punkte beachten:
- möglichst in den frühen Morgen- oder Abendstunden Sport treiben
- regelmäßige Trinkpausen einlegen
- leichte, helle Kleidung tragen
- Kopf und Haut vor intensiver Sonneneinstrahlung schützen
Auch ein Spaziergang im Schatten oder eine lockere Fahrradtour kann an sehr heißen Tagen eine gute Alternative zu intensiven Trainingseinheiten sein.