Heuschnupfen: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Im Frühjahr plagen viele wieder eine laufende Nase und tränende Augen. Wie lässt sich den Beschwerden vorbeugen? Was sind die häufigsten Auslöser? Und was bietet die Apotheke zur Behandlung? Die Neue Apotheken Illustrierte vom 15. April 2018 beantwortet diese und andere wichtige Fragen zum Thema Heuschnupfen.

Die Apotheken bieten viele Medikamente, die Heuschnupfen-Patienten helfen. Sogenannte Mastzellstabilisatoren docken, wie der Name andeutet, an den Mastzellen an. Sie verhindern, dass diese Zellen die Entzündungsreaktion in Gang setzen. Nachteil: Man muss sie mindestens zwei Wochen vor der Heuschnupfensaison verwenden, damit sie ihre volle Wirkung entfalten. Die Wirkstoffe heißen Cromoglicinsäure, Nedocromil und Lodoxamid. Präparate mit diesen Wirkstoffen bieten Apotheken ohne ein ärztliches Rezept an.

Ein Klassiker: Antihistaminika, etwa als Augentropfen, Nasensprays oder Tabletten. Sie lindern die Heuschnupfen- Symptome, indem sie die Wirkung von Histamin abschwächen oder aufheben. Der körpereigene Botenstoff Histamin ist der zentrale Auslöser der typischen Allergiesymptome wie Juckreiz, Entzündung oder Schwellung. Antihistaminika wirken relativ schnell. Rezeptfrei in der Apotheke: die Wirkstoffe Loratadin und Cetirizin. Nasensprays mit Kortisonabkömmlingen bieten sich als weitere Alternative an. Sie wirken abschwellend und entzündungshemmend. In niedriger Dosierung gibt es diese Sprays ebenfalls rezeptfrei in der Apotheke – seit einigen Jahren der Wirkstoff Beclometason, seit anderthalb Jahren auch die Substanzen Mometason und Fluticason.

Außerdem in diesem Heft: Diäten im Check +++ Polio: Jeder Fall könnte der letzte sein +++ Social Media: Kein Fremdwort für Senioren

> Mehr darüber lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der "Neue Apotheken Illustrierte"