Schwerhörigkeit: Wenn die Ohren dicht machen

 

Schwerhörigkeit ist keine Frage des Alters. So ist ein nicht unerheblicher Prozentsatz Jugendlicher bereits nicht mehr in der Lage, Sprache, Geräusche oder Musik noch gut zu verstehen. Dem gilt es rechtzeitig vorzubeugen. Die aktuelle Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 15. Mai 2017 hat mögliche Ursachen, Warnzeichen und Therapiemöglichkeiten zusammengetragen.

 

Liegt Schwerhörigkeit vor, helfen den Betroffenen in vielen Fällen Hörgeräte. Und das möglichst rasch, denn wenn man zu lange mit der Anpassung eines Hörgerätes wartet, hat das Gehirn die Sinneseindrücke für das richtige Hören regelrecht vergessen. Der Betroffene hat die Wahl zwischen Hinter-dem-Ohr-Geräten und Im-Ohr-Geräten.

 

Bei Hinter-dem-Ohr-Geräten befindet sich die gesamte Elektronik in einem kleinen Gehäuse hinter dem Ohr. Angesichts der etwas robusteren Bauform empfehlen Experten dieses Modell besonders für Kinder. Bei den modernsten Hinter-dem-Ohr-Geräten sitzt der Lautsprecher im Gehörgang statt hinter dem Ohr. Im-Ohr-Geräte verschwinden fast komplett im Ohr und erfüllen quasi unsichtbar den Dienst. Die komplette Technik des Hörgerätes befindet sich somit direkt im Ohr des Trägers.

 

Unabhängig von der Wahl des Hörsystems, haben Hörgeräte im Wesentlichen das Ziel, das Sprachverständnis so gut wie möglich wiederherzustellen, um dem Menschen mit Hörverlust eine gute Kommunikation in Familie und Gesellschaft zu ermöglichen.

 

Außerdem in diesem Heft: Apothekertipps zur richtigen Blutdruckmessung +++ Apotheke vor Ort ist unersetzbar +++ 5 Irrtümer bei Laktose-Intoleranz

> Mehr darüber lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der "Neue Apotheken Illustrierte"