Richtig essen bei erhöhten Blutfetten

Gutes Essen hält gesund. Das gilt besonders für die Blutfette. Wie die Ernährung damit zusammenhängt und wie sich mit ihr erhöhte Werte senken lassen, verrät die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe.

Erhöhte Cholesterinwerte gelten als ein Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Senkt man die Cholesterinwerte mit einer angepassten Ernährung, lässt sich also schon einiges für die eigene Gesundheit erreichen.

Wer weniger sogenannte gesättigte Fettsäuren aufnimmt, kann tatsächlich mit besseren Triglycerid- und LDL-Cholesterinwerten rechnen. Dies gelingt beispielsweise, indem man fettreiche Wurstwaren und Milchprodukte reduziert. Konkret:

• Kochschinken ohne Fettrand und Putenbrust anstatt Brühwurst und Salami.
• Weniger Sahne, Butter oder Crème fraîche essen sowie fettarme Käsesorten bevorzugen.
• Bei Fleischgerichten besser Geflügel wählen statt Schweinebraten oder Bratwurst.

Einen besonders negativen Einfluss auf die Blutfette besitzen überdies sogenannte Trans-Fettsäuren. Sie stecken in Frittiertem sowie in Fertigbackwaren. Je weniger man davon isst, desto besser.

Gute Fette wie einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren wirken sich dagegen positiv auf die Blutfette aus. Diese stecken beispielsweise in pflanzlichen Ölen. Daher empfehlen Experten zum Kochen bevorzugt Öle wie Raps-, Walnuss- oder Olivenöl. Kaltgepresste Öle lassen sich für Salate oder zum Dünsten verwenden. Fürs starke Erhitzen unbedingt Öle nutzen, die sich fürs Braten eignen. Sie fangen sonst an zu rauchen. Besonders positiv auf die Triglyceridwerte wirken die sogenannten Omega-3-Fettsäuren, die etwa in Lachs, Hering, Thunfisch oder Makrele stecken. Entsprechende Omega-3-Präparate gibt es auch in der Apotheke.

Zu beachten: Fett enthält von allen Nährstoffen die meiste Energie – neun Kilokalorien pro Gramm. Wer abnehmen möchte, ersetzt daher am besten tierische Fette durch pflanzliche Öle und nimmt insgesamt nicht zu viel Fett auf.

Außerdem in diesem Heft: Wenn der Zucker aufs Gemüt schlägt +++ Wechselwirkungen vermeiden +++ Weiße Zähne: Lächeln wie in Hollywood

> Mehr darüber lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der "Neue Apotheken Illustrierte"