Als Diabetiker lange gut hören

 

Dass Diabetes Folgebeschwerden wie durch geschädigte Nerven, Hautprobleme oder Sehstörungen haben kann, ist bekannt. Überraschend ist jedoch die Erkenntnis, dass auch Schwerhörigkeit dazugehört. Wie sich dem vorbeugen lässt und wie sich eine Schwerhörigkeit behandeln lässt, darüber informiert die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. November 2017.

Im Vergleich zu Gesunden erkranken Diabetiker rund doppelt so häufig an einem Hörverlust. Speziell hohe Frequenzen, die für die Deutlichkeit von Sprache sorgen, machen den Zuckerkranken zu schaffen. Aber auch tiefere Töne bereiten Diabetikern mit zunehmender Erkrankungsdauer mitunter Schwierigkeiten. Noch widmen sich nicht so viele Wissenschaftler diesem Thema. Doch mehrere Forschungsprojekte, darunter eine amerikanische Studie des Nationalen Gesundheitsinstitutes, untersuchen, wie sich die Zuckerkrankheit auf das Hörvermögen auswirkt.

Als sicher gilt, dass Verdickungen der Blutgefäßwände im Innenohr den Hörverlust verursachen. Zusätzlich sorgt das Absterben sogenannter Haarzellen in der Hörschnecke, dem knöchernen Herzstück des Innenohres, für bleibende Hörschäden. Schallwellen leitet der Körper nur noch eingeschränkt weiter. Betroffene hören vorerst noch, verstehen aber mit der Zeit immer weniger.

In Anbetracht der Risiken, die ein Hörverlust mit sich bringt, empfiehlt es sich, einmal pro Jahr das Hörvermögen untersuchen zu lassen. Die kostenlosen Hörtests, sogenannte Audiometrien, beim Hals-Nasen-Ohren-Arzt oder Hörakustiker geben eindeutig Auskunft über den Zustand des Gehörs. Heißt die Diagnose Hörverlust, ist ein Hörgerät die effektivste Methode, die Beeinträchtigungen auszugleichen.

Außerdem in diesem Heft: Senioren und Hunde sind tierisch gute Freunde +++ Herausforderung Landapotheke +++ Die besten Heilpflanzen bei Schnupfen, Husten und Heiserkeit

 

 

 

 

 

 

> Mehr darüber lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der "Neue Apotheken Illustrierte"