Diäten im Check

Typ-2-Diabetiker kämpfen häufig gegen zu viel Gewicht an. Wie lässt sich am besten erfolgreich abnehmen? Die Neue Apotheken Illustrierte nimmt in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. April 2018 beliebte und trendige Diät-Formen unter die Lupe. 

Paleo- oder Steinzeit-Diät
Low-Carb-Diät
Crash-Diät
Formula-Diät

Die Prinzipien, nach denen diese vier Diät-Formen funktionieren, werden ausführlich vorgestellt. In einer Bewertung erklärt Diplom-Oecotrophologin und Redakteurin Katrin Faßnacht-Lee ausführlich, für wen die jeweilige Diät geeignet ist und wer lieber eine andere Variante wählen sollte. 

So orientiert sich etwa die Paleodiät an der Ernährungsweise, die Menschen in der Steinzeit pflegten – noch bevor es Ackerbau und Viehzucht gab. Anhänger begründen die Sinnhaftigkeit damit, dass sich das Erbgut des Menschen seitdem kaum verändert hat. Die Befürworter nehmen an, dass die damalige Ernährung auch heute noch »artgerecht« für den Menschen ist. Bei der Paleodiät kommen kaum Getreideprodukte, Hülsenfrüchte und Milchprodukte auf den Tisch. Auch stark verarbeitete Lebensmittel wie Zucker, pflanzliche Öle, Margarine oder Fast Food lehnen Paleo-Befürworter ab. Obst, Gemüse, Nüsse, Eier, Fisch und Fleisch stehen regelmäßig auf dem Speiseplan.

Die Steinzeitküche empfiehlt viel saisonales Obst und Gemüse. Auch der Verzicht auf Zucker und verarbeitete Lebensmittel bedeutet einen Pluspunkt. Abnehmen lässt sich mit der Diät anfangs sicherlich. Allerdings muss man auf viele Lebensmittel verzichten, wodurch sich die Diät im Alltag schwer umsetzen lässt. Es besteht die Gefahr, wieder in alte Muster zurückzufallen. Aus Mangel an Alternativen ist die Ernährung oft fleischlastig. Gerade rotes Fleisch erhöht jedoch das Krebsrisiko. Bestehen keine Allergien oder andere Probleme mit Nahrungsmitteln, ist es aus ernährungsphysiologischer Sicht nicht nötig, auf Getreideprodukte, Milch oder Hülsenfrüchte zu verzichten. 

Außerdem in diesem Heft: Heuschnupfen: Die wichtigsten Fragen und Antworten +++ Polio: Jeder Fall könnte der letzte sein +++ Social Media: Kein Fremdwort für Senioren

> Mehr darüber lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der "Neue Apotheken Illustrierte"