Bewegung bei Minusgraden

Auch bei Minusgraden sollten sich Diabetiker nicht in den eigenen vier Wänden verkriechen. Wer vorsorgt, bleibt warm und behält den Blutzucker auch bei frischer Winterluft unter Kontrolle. Was beim Sporteln im Freien für Diabetiker zu beachten ist, hat die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Januar 2018 zusammengefasst.

Wer im Winter punktuell mehr Sport treibt, etwa im Urlaub Alpin-Ski oder Langlauf, der bewegt sich plötzlich mehr als im Alltag. Das hat Einfluss auf die Blutzuckerwerte. Auf der Piste sollten Diabetiker ihren Blutzuckerwert unbedingt im Blick behalten und gegebenenfalls mehr Kohlenhydrate aufnehmen oder weniger Insulin spritzen. Am besten bespricht man im Vorfeld mit dem Diabetologen, wie sich die Therapie anpassen lässt.

Menschen, die blutzuckersenkende Medikamente nehmen, haben immer etwas Traubenzucker dabei, für den Fall, dass der Blutzucker sinkt. Für insulinpflichtige Diabetiker gilt es, noch ein paar weitere Dinge zu berücksichtigen: Wer auf längeren Strecken oder beim Wintersport sein Insulin mitführt, sollte immer darauf achten, dass das Insulin nicht gefriert. Dann kann es ausflocken und verliert seine Wirkung. Um dies zu vermeiden, den Pen und die Patronen beispielsweise in der Innentasche des Anoraks verstauen. Auch ein Brustbeutel unter der Jacke funktioniert für solche Fälle gut.

Blutzuckermessgeräte und Teststreifen reagieren ebenfalls empfindlich auf niedrige Temperaturen und müssen entsprechend geschützt aufbewahrt werden. Wer draußen seinen Blutzucker kontrollieren muss, sollte auf kurze Messzeiten achten. Wichtig, dass die Hände möglichst warm und gut durchblutet sind – nur das liefert zuverlässige Ergebnisse. Das Messen selbst funktioniert am besten an einem windgeschützten Ort.

Außerdem in diesem Heft: Zahngesundheit tut dem ganzen Körper gut +++ Arzneimittelausgaben und Steuererklärung +++ Tipps für ein gutes Raumklima

> Mehr darüber lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der "Neue Apotheken Illustrierte"