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Wie sich exotische Früchte zubereiten lassen.

Viele Supermärkte bieten eine ganze Reihe an exotischen Früchten an.
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Exotische Früchte: Nur Mut!

Supermärkte bieten zunehmend exotische Früchte an. Im Winter, wenn die heimische Obstauswahl begrenzt ist, lohnt es sich, diese mal zu probieren. Welche es gibt und wie sie zubereitet werden, lesen Sie hier.

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Papaya

Papayas stammen aus Südamerika und erreichen Deutschland überwiegend als Seefracht. Die reife Frucht zeigt in der Schale keine Grüntöne mehr. Das orangene Fruchtfleisch schmeckt süßlich.

Zubereitung: Halbieren, Kerne entfernen, Haut abschälen und in Stücke schneiden.

Maracuja/Passionsfrucht

Die Maracuja stammt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika. Die hierzulande am häufigsten angebotene Sorte Purpurgranadilla kommt zumeist per Luftfracht aus Afrika. Die Schale reifer Früchte ist schrumpelig. Die saftige Fruchtpulpe hat ein süß-säuerliches exotisches Aroma.

Zubereitung: Halbieren und auslöffeln.

Drachenfrucht

Diesen fruchtigen Hingucker gibt es in unterschiedlichen Variationen: zum Beispiel außen pink und innen weiß oder außen hellrot und innen pink. Pinkes Fruchtfleisch schmeckt in der Regel aromatischer. Deutsche Anbieter importieren oft aus Israel oder Australien.

Zubereitung: Durchschneiden und auslöffeln oder schälen und in Stücke schneiden. Am besten gekühlt genießen.

Rambutan

Die Verwandten der Litschi stammen aus Südostasien und werden auch in kleinen Mengen aus dieser Region importiert. Im optimalen Reifezustand schmeckt das duftende, saftige Fruchtfleisch süß-säuerlich und erfrischend.

Zubereitung: Schale einschneiden und schälen. Den Kern im Inneren nicht mitessen.

Sternfrucht/Karambole

Hauptlieferant – zumeist per Luftfracht – ist Malaysia, wo die Frucht auch ihren Ursprung hat. Das knackige Fruchtfleisch schmeckt süßsäuerlich und erinnert ein wenig an Stachelbeeren. Reife Früchte erkennt man an einem gelb- bis bernsteinfarbenen Fleisch.

Zubereitung: Die dünne Haut lässt sich leicht abziehen, kann aber auch mitgegessen werden. Quer aufgeschnitten ergeben sich dekorative Fruchtsterne.

Mangostane

Oft lässt sich diese Beerenfrucht aus Südostasien hierzulande noch nicht auftreiben. Doch sie hat einen erlesenen, aromatischen Geschmack. Das weißliche Fruchtfleisch macht nur etwa 30 Prozent der gesamten Frucht aus.

Zubereitung: Frucht horizontal aufritzen, Hälften gegeneinander drehen und Fruchtfleisch herauslösen.

Mango

Die meisten Mangos kommen aus Brasilien nach Deutschland, gefolgt von Peru, Israel und Spanien. Unter der ungenießbaren Schale verbirgt sich das orangefarbene Fruchtfleisch mit seinem leicht pfeffrigen Aroma. Die reifen Früchte geben auf Fingerdruck nach und verströmen einen angenehmen Duft.

Zubereitung: Die Hälften links und rechts vom flachen Stein abschneiden. Fruchtfleisch mit dem Messer längs und quer einritzen, ohne die Schale zu verletzen, dann nach außen wölben (siehe Foto) und die kleinen Würfel herausschneiden.

Hinweis: Ein bis zwei Portionen Obst am Tag genügen.

Diplom-Oecotrophologin Katrin Faßnacht-Lee

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