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Es gibt unzählige Eissorten, einige sind für Diabetiker besser und schlechter geeignet.

Einige Eissorten sind für Diabetiker besser geeignet als andere.
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Das ABC der Eissorten

Im Sommer locken Eiscafés mit erfrischenden Köstlichkeiten. Dabei ist Eis nicht gleich Eis: Die Redaktion stellt verschiedene Sorten vor und erklärt die Unterschiede.

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Cremeeis
Cremeeis besteht mindestens zur Hälfte aus Milch. Auf einen Liter Milch kommen 270 Gramm Ei sowie Zucker und Geschmack gebende Zutaten. Der hohe Milch- und Eianteil machen das Eis cremig und geschmeidig. Damit keine Eiskristalle entstehen, muss beim Gefrieren ständig gerührt werden. Mit einer Eismaschine lässt sich Cremeeis auch gut zu Hause herstellen. Bei industrieller Herstellung wird die Cremigkeit bewahrt, indem nur wenig Luft untergeschlagen wird.

Eiscreme
Eiscreme enthält mindestens zehn Prozent Milchfett. Da zur Hälfte Luft untergeschlagen wird, ist sie leichter als Creme-Eis. Häufig findet man sie in abgepacktem Eis im Supermarkt oder am Kiosk.

Fruchteiscreme
Fruchteiscreme ist etwas leichter als Eiscreme: Sie enthält mindestens acht Prozent Milchfett. Für den Geschmack werden Früchte in Stücken, püriert oder als Saft untergemischt. Fruchteiscreme wird auch für abgepacktes Eis verwendet.

Granita
Aus dem heißen Sizilien kommt die Granita, in Deutschland auch als Granité bekannt. Früchte oder Fruchtsaft machen mit 40 bis 50 Prozent ihren Hauptbestandteil aus. Zitronen-Granita ist die wohl bekannteste Sorte. Weitere traditionelle Geschmacksrichtungen sind Erdbeere, Maulbeere, Pfirsich und Mandel. Dazu kommt nur wenig Zucker, der Rest ist Wasser. Da die Masse nicht mit Luft aufgeschlagen wird, ist sie kompakt und körnig. Traditionell isst man Granita häufig mit Gebäck, manchmal auch als erfrischendes Frühstück.

Unbeschwerter Eisgenuss für Diabetiker

Sorbets und Wasser-Eis sind kalorienärmer als milchhaltige Sorten und damit gut geeignet, wenn Sie auf Ihre Linie achten. Auch mit Fruchteiscreme lassen sich Kalorien sparen.

Verzichten Sie auf Zusätze wie Streusel und Schokoladensoße.

Für insulinpflichtige Diabetiker gilt: In einer kleinen Eiskugel stecken durchschnittlich 1 bis 1,5 Broteinheiten (BE) oder Kohlenhydrateinheiten (KE). Je nach Kugelgröße und Sorte können es aber durchaus auch mehr werden. Die Waffel schlägt durchschnittlich mit 1 bis 2 BE/KE zu Buche.

Abgepacktes Eis erleichtert die Berechnung, da die Nährwerte auf der Verpackung aufgedruckt sind.

Aus fetthaltigen Eissorten wie Cremeeis oder Sahneeis wird der Zucker langsamer ins Blut aufgenommen.

Joghurteis
Dieses Eis wird unter Verwendung von Joghurt und eventuell Milch hergestellt, wobei der Joghurt im Geschmack deutlich wahrnehmbar sein muss. Da keine Sahne verwendet wird, ist Joghurteis leichter als manch andere Eissorte. In den USA ist der "Frozen Yogurt" besonders beliebt, und auch hierzulande gibt es einzelne Frozen-Yogurt-Bars. Dort wird das fluffige Joghurteis wie Softeis aus Maschinen gezapft. Übrigens wird auch aus anderen Milchprodukten wie Quark, Buttermilch, Mascarpone oder Kefir Eis hergestellt.

Milcheis
Milcheis braucht nur wenige Zutaten: mindestens 70 Prozent Milch und außerdem Zucker. Manchmal sind auch Sahne, Ei und Geschmacksstoffe wie Kakao, Vanille oder Früchte enthalten.

Parfait
Parfait ist halbgefrorenes Eis aus Eiern, Zucker, Sahne und Geschmacksstoffen wie Fruchtmark. Typisch für Parfait ist seine fein kristalline Konsistenz, denn das Eis wird nicht wie Cremeeis unter Rühren gefroren, es gefriert stehend.

Sahneeis
Wie der Name schon verrät, ist Sahne der Hauptbestandteil. Da Sahneeis mindestens 18 Prozent Milchfett enthält, ist es besonders cremig.

Slushy
Eigentlich eine Granita oder Wasser-Eis. Eine Maschine kühlt die Wasser Zucker-Mischung auf 0 Grad Celsius herunter und rührt sie stetig um, damit das Wasser nicht vollständig gefriert. Durch Farb- und Aromastoffe wird das Eis bunt und erhält den gewünschten Geschmack. Als "Trinkeis" wird es meist in einem Becher mit Strohhalm serviert.

Softeis
Softeis wird in einer speziellen Maschine mit viel Luft aufgeschäumt und gekühlt. Dadurch wird das Eis besonders cremig und weich.

Sorbet
Eisgenuss ohne Milch. Frucht-Sorbets enthalten mindestens 25 Prozent Früchte. Der Rest ist Zucker und Wasser. Bei Zitrusfrüchten oder besonders aromatischen Obstsorten darf der Fruchtgehalt geringer sein. Es gibt auch Gemüsesorbets, zum Beispiel mit Gurke. Manche Sorbets enthalten Alkohol, um sie cremiger zu machen.

Wasser-Eis
Wasser-Eis enthält hauptsächlich Wasser, Zucker sowie Farb- und Aromastoffe. Außerdem können Hilfsstoffe wie Zitronensäure und bis zu drei Prozent Fett enthalten sein. Granita und Slushy sind typische Vertreter für Wasser-Eis.

Apothekerin Johanna Magaard

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