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Krafttraining lohnt sich für die Gesundheit.

Von starken Muskeln profitiert die Gesundheit in mehrfacher Hinsicht.
© LIGHTFIELD STUDIOS - Fotolia

Mo. 26. Februar 2018

Warum Krafttraining so wichtig ist

Einen muskulösen und durchtrainierten Körper: Das wünschen sich viele Männer. An Krafttraining führt dabei kein Weg vorbei. Das Ergebnis sieht dann nicht nur gut aus, es gibt darüber hinaus vier Gründe, warum jeder auch gesundheitlich von starken Muskeln profitiert.

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1. Muskeln verbrennen Kalorien

Durch Krafttraining bauen sich Muskeln auf. Je mehr davon da sind, desto mehr Energie wird verbraucht. Wer sich Muskelmasse antrainiert, erhöht damit also automatisch seinen Grundumsatz. Das bedeutet, dass der Körper insgesamt mehr Kalorien verbrennt – beim Sport, aber auch, wenn man einfach nur auf der Couch sitzt und ein Buch liest. Mehr Muskeln und ein geringerer Körperfettanteil wirken sich nicht nur positiv auf die Figur, sondern auch auf erhöhte Blutfette aus.

2. Kraftsport sorgt für stabile Knochen

Wer älter wird, verliert Muskel- und Knochenmasse. Diesem natürlichen Abbau wirkt Krafttraining entgegen: Durch moderates Krafttraining wird neue Knochensubstanz aufgebaut, und die Knochenmasse und -dichte steigen. Damit reduziert sich die Gefahr für Knochenbrüche sowie das Risiko, an Osteoporose zu erkranken. Ein weiteres Plus: Muskelarbeit sorgt auch für einen stabilen Gang und mehr Balance. Wer regelmäßig trainiert, senkt damit also auch sein Risiko für Stürze.

3. Muskelmasse beugt Schmerzen vor

In den meisten Fällen sind Muskelverspannungen die Ursache für Rückenschmerzen, oft hervorgerufen durch langes Sitzen am Schreibtisch, Stress und wenig Bewegung. Krafttraining kann dem vorbeugen und entgegenwirken: Wer mit gezielten Übungen die Rumpfmuskulatur stärkt, wird schnell merken, dass die Rückenschmerzen nachlassen. Wenn bereits Rückenschmerzen bestehen, ist es ratsam, sich langsam heranzutasten und zunächst einen Arzt aufzusuchen.

4. Muskelarbeit schützt das Herz-Kreislauf-System

Dass sich Ausdauersport wie Laufen, Radfahren oder Schwimmen positiv auf das Herz-Kreislauf-System auswirkt, ist schon lange bekannt. In den vergangenen Jahren haben jedoch immer mehr Studien gezeigt, dass auch Kräftigungsübungen eine schützende Wirkung haben. Zum Beispiel bei Bluthochdruck: Da die Muskeln unter Belastung mehr Sauerstoff benötigen, bildet der Körper neue Blutgefäße, um den Muskel zu versorgen. Dadurch verbessert sich der Blutfluss, und der Blutdruck in den einzelnen Blutgefäßen sinkt. Mit gestärkten Muskeln fallen zudem alltägliche Belastungen wie Treppensteigen oder das Tragen der Einkaufstüten viel leichter. So wird das Herz-Kreislauf-System bei gleicher Belastung weniger beansprucht.

Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Regelmäßigkeit. Im Idealfall wird Krafttraining mit Ausdauersport kombiniert: Pro Woche sollten es laut Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation mindestens 150 Minuten Ausdauersport und zwei Einheiten Kraftsport sein.

Einsteiger lassen sich die korrekte Durchführung der Übungen zu Beginn am besten von einem Physio- oder Sporttherapeuten zeigen. Denn wird das Training zu intensiv oder falsch betrieben, kann es zu Fehlbelastungen kommen. Wer lange keinen Sport mehr betrieben hat oder unter Vorerkrankungen leidet, sucht zunächst besser einen Arzt auf und bespricht, welche Übungen und Trainingsziele infrage kommen.

Natascha Koch

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