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Diese Dinge helfen, wenn ein Insekt zugestochen hat.

Mückenstiche sind lästig, aber in aller Regel harmlos.
© Evgenia Tiplyashina

10 Tipps bei Insektenstichen

"Papa, eine Wespe!" Wer im Sommer bei Pflaumenkuchen auf der Terrasse sitzt, hört in seiner Familie immer wieder diesen Satz. Doch es lässt sich einiges tun, falls Biene, Mücke oder andere Insekten zugeschlagen haben.

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Tipp 1: Beruhigen! Bei Kindern fällt der Schock, dass sie gestochen wurden, meist größer aus als der Schmerz. Fragen Sie Ihre Tochter oder Ihren Sohn, wie das Insekt aussah und wie oft es zugestochen hat. Im Zweifelsfallvor allem bei Babys und kleinen Kindern – immer einen Arzt aufsuchen.

Tipp 2: Stachel entfernen! Besonders schnell geht dies, wenn man den Stachel mit den Fingernägeln "wegkratzt". Wer es hygienischer möchte und eine Pinzette zur Hand hat, darf gerne auch diese verwenden.

Tipp 3: Kälte! Wer die Einstichstelle kühlt, sorgt dafür, dass sich die Gefäße zusammenziehen und die Schwellung abnimmt. Dies lindert kurzfristig auch Schmerzen und Juckreiz. Gut geeignet: Kühlpacks oder auch Eiswürfel. Zum Schutz immer mit einem dünnen Tuch umwickeln, um Erfrierungen der Haut zu verhindern.

Tipp 4: Wärme! So paradox es klingt, auch hohe Temperaturen helfen bei Bienen-, Mücken- oder Wespenstichen. Die Hitze kann Eiweißstoffe zerstören, die mit dem Gift in den Körper gelangen. Hierfür eignen sich spezielle elektronische Stichheiler aus der Apotheke. Dazu hält man die batteriebetriebenen Geräte für wenige Sekunden an die Einstichstelle.

Tipp 5: Löffel! Nicht jeder hat einen elektronischen Stichheiler zur Hand. Alternativ bietet sich ein sauberer Löffel an. Diesen kurz in heißem Wasser erwärmen. Wichtig: Man darf sich nicht an ihm verbrennen, sondern muss ihn gerade noch anfassen können. Den Löffel dann für 10 bis 60 Sekunden auf die Einstichstelle drücken.

Tipp 6: Cremes und Salben! In der Apotheke findet sich eine Auswahl an verschiedenen Präparaten. Cremes und Gele mit Antihistaminika trägt man dünn auf die geschwollene Stelle auf. Sie lindern den Juckreiz. Präparate mit Kortison helfen bei etwas stärkeren Schwellungen und Entzündungen. Kühlende und desinfizierende Gele, Sprays und Salben verringern ebenfalls den Juckreiz.

Tipp 7: Richtige Dosierung! Fragen Sie in Ihrer Apotheke, welches Präparat am besten hilft. Es eignet sich nicht jeder Wirkstoff und nicht jede Dosierung für kleine Patienten.

Tipp 8: Vorsicht Allergie! Manche Menschen reagieren allergisch auf einen Wespen- oder Bienenstich. Zu den typischen Symptomen zählen eine starke Schwellung der Stichstelle, Schwindel, Hautausschlag, Übelkeit und sogar Herz-Kreislauf-Probleme. Im Extremfall droht ein lebensbedrohlicher anaphylaktischer Schock. Hier unbedingt den Notarzt unter 112 anrufen.

Tipp 9: Erste-Hilfe-Maßnahmen! Hat der Gestochene Herz-Kreislauf-Beschwerden, seine Kleidung lockern und die Beine hochlagern. Bei einem anaphylaktischen Schock müssen spezielle Notfallmedikamente verabreicht werden. Bei einem Kreislaufstillstand, also wenn kein Lebenszeichen mehr vorhanden ist, unbedingt eine Herzdruckmassage durchführen.

Tipp 10: Eiswürfel lutschen! Nicht nur bei Allergikern kann die richtige Erste Hilfe bei Insektenstichen Leben retten. Bei Stichen im Mund oder im Hals bitte ebenfalls sofort einen Notarzt verständigen, denn die Schwellung kann die Atmung behindern. Den Betroffenen beruhigen. Eiswürfel zu lutschen reduziert die Schwellung. Alternativ lässt sich auch von außen kühlen, etwa mit kalten Wickeln um den Hals.

Peter Erik Felzer

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