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Einige Dinge fördern nächtliches Schnarchen.

Die Rückenlage ist beliebt - kann nächtliches Schnarchen jedoch begünstigen.
© Ana Blazic Pavlovic - Fotolia

10 Tipps gegen Schnarchen

"Lache, und die Welt lacht mit dir. Schnarche, und du schläfst allein." Treffend beschrieb der britische Schriftsteller Anthony Burgess, was die meisten vom Lärm ihrer Mitschläfer halten. Doch was hilft gegen das nächtliche Sägen?

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Tipp 1: Kein Alkohol vor dem Zubettgehen!
Bier, Wein & Co. entspannen die Zungen- und Rachenmuskulatur. Dieses Erschlaffen sorgt dafür, dass die Zunge und ihre Umgebung während des Atmens vibrieren. Folge: sägende und röchelnde Geräusche.

Tipp 2: Abnehmen!
Wer zu viel wiegt, schnarcht öfter als Normalgewichtige. Vermutlich liegt das zum einen daran, dass zu viele Kilos den Luftweg verengen. Zum anderen lagert sich im Halsbereich Fett ein, was den oberen Atemwegen eben falls Raum nimmt.

Tipp 3: Auf Zigaretten verzichten!
Übergewicht, Alkohol – fehlt nur noch der Tabak. Zigarettenrauch trocknet auf Dauer die oberen Atemwege aus. Sie schwellen daraufhin an. Der Luftstrom hat beim Atmen weniger Platz und verursacht störende Geräusche.

Tipp 4: Auf der Seite schlafen!
Schon im amerikanischen Bürgerkrieg sollen Offiziere "sägenden" Soldaten befohlen haben, sich rücklings Kanonenkugeln an der Uniform zu befestigen. Diese sollten verhindern, dass sie sich auf den Rücken drehen, was Schnarchen fördert.

Tipp 5: Oberkörper hochlagern!
Nicht jeder findet in der Seitenlage Ruhe. Hier hilft es, den Oberkörper zu erhöhen. Dafür bieten sich spezielle Schaumstoffkeile an. Oft tut es auch schon ein zweites Kopfkissen.

Tipp 6: Allergieauslöser verbannen!
Manche Stoffe sorgen dafür, dass bei Allergikern die Nasenschleimhäute anschwellen. Folge: eine verstopfte Nase, mit entsprechenden akustischen Folgen. Für Menschen, die auf Hausstaubmilben überempfindlich reagieren, gibt es zum Beispiel spezielle Bettwäsche.

Tipp 7: Für gute Schlafqualität sorgen!
Wer in der Nacht nicht wirklich zur Ruhe kommt, schnarcht häufiger. Tipps für gute Schlafbedingungen liefert der Beitrag auf den Seiten 22 und 23.

Tipp 8: Auf Medikamente achten!
Ähnlich wie Alkohol sorgen auch einige Arzneimittel dafür, dass sich die Muskulatur entspannt. Hierzu zählen etwa Schlaf- und Beruhigungsmittel. Sprechen Sie bei einem Verdacht Ihren Apotheker oder Arzt darauf an.

Tipp 9: Ein Blasinstrument lernen!
Der Ratschlag klingt überraschend. Aber es ist natürlich nicht das nächtliche Musizieren gemeint. Das Spielen von Trompete, Tuba oder Posaune trainiert die Muskeln im Mund- und Rachenraum. Dadurch werden sie straffer, was das Schnarchen mindern kann.

Tipp 10: Im Zweifelsfall zum Arzt!
Dies gilt vor allem, wenn man laut schnarcht und morgens erschöpft aufwacht. Auf jeden Fall ist ein Arztbesuch sinnvoll, wenn es zu nächtlichen Atemaussetzern kommt.

Peter Erik Felzer

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