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Viele Obst- und Gemüsesorten lassen sich auf einem Balkon anpflanzen.

Tomaten, Radieschen und sogar Kartoffeln: Um Gemüse anzubauen, braucht man nicht unbedingt einen Garten.
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Frisches vom Naschbalkon

Wer selbst ernten möchte, braucht keinen eigenen Garten. Für die ein oder andere gesunde Nascherei genügt schon der Balkon. Ab April kann es losgehen.

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Kräuter-Etagere

Kräuter lassen sich gut in Regalen oder Etageren anbauen. Das spart Platz, und die Pflänzchen bekommen unterschiedlich viel Sonnenlicht ab. Ganz unten im Halbschatten fühlen sich etwa Petersilie, Kerbel oder Schnittlauch wohl, weiter oben mediterrane Kräuter wie Basilikum, Thymian oder Rosmarin. Diese brauchen auch lockerere Erde. Dazu Blumenerde einfach mit einem Drittel Sand mischen. Die Kräuter regelmäßig gießen und nur einzelne Triebe ernten. So wachsen die Pflanzen nach.

Tomaten-Topf

Tomaten gehören zu den Nachtschattengewächsen. Dennoch lieben sie tagsüber einen warmen, sonnigen, am besten überdachten Standort. Denn Regen kann die sogenannte Krautfäule fördern. Damit die Pflänzchen gut wachsen, diese regelmäßig gießen und etwa alle zwei bis drei Wochen düngen. Die Pflanze an einen Stab anbinden und regelmäßig die Triebe zwischen den Blattachsen ("Geiztriebe") entfernen. Zum Naschen eignen sich besonders Cocktailtomaten, die es mittlerweile in allen Farbschattierungen von gelb bis dunkelrot gibt.

Pflücksalat-Kasten

Bunte Pflücksalate gibt es als Samen zu kaufen. Sie lassen sich über mehrere Wochen ernten, sind gesund und sehen dazu noch schön aus. Alles, was man braucht, ist ein länglicher Blumenkasten, in dessen Mitte man die Samen nach Packungsangabe in einer Reihe aussät. Regelmäßig gießen, bis die Pflanzen 10 bis 15 Zentimeter groß sind. Dann die Blätter von außen nach innen ernten. Bleibt das "Herz" stehen, wächst der Salat nach.

Erdbeer-Ampel

Auch diese leckeren roten Früchtchen brauchen nicht viel Platz. Besonders praktisch sind sogenannte Kletter- oder Hängeerdbeeren, die Hobbygärtner mittlerweile in vielen Gartencentern bekommen. Die Pflanzen sehen hübsch aus, und ihre Früchte lassen sich oft den ganzen Sommer über ernten. Ein sonniges bis halbschattiges Plätzchen, regelmäßiges Gießen sowie etwas organischer Dünger alle sechs bis acht Wochen genügen. Erdbeeren tragen zwei bis drei Jahre.

Radieschen-Beet

In klassischen Blumenkästen lässt sich mühelos ein Radieschen-Beet anlegen. Einfach die Samen in einer Reihe aussäen, dünn mit Erde bedecken und feucht halten. Sind die Pflänzchen gekeimt, den Bestand ausdünnen, so dass jedes Radieschen etwa fünf Zentimeter Platz hat. Weiterhin regelmäßig gießen, damit die Erde nicht austrocknet. Bereits nach vier bis fünf Wochen kann man ernten!

Physalis-Pott

Die Kappstachelbeere oder Physalis erfreut sich in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Und die kleinen, süß-sauren Früchte lassen sich auch hierzulande ernten. Man benötigt lediglich einen mindestens zehn Liter fassenden Pflanzkübel mit Löchern am Boden sowie einen warmen, sonnigen Standort. Die Erde gleichmäßig feucht halten und etwa alle zwei Monate leicht düngen. Scheint genug Sonne, kann die Ernte Ende August, Anfang September beginnen.

Kartoffel-Kübel

Als Gefäß eignen sich große Eimer oder Kübel (Löcher in den Boden stechen) oder spezielle Pflanzsäcke. Diese zu zwei Dritteln mit Erde befüllen. Je nach Größe ein bis drei Saatkartoffeln darauflegen und mit etwa zehn Zentimeter Erde bedecken. Nach Bedarf gießen. Sobald die Triebe ungefähr zehn Zentimeter groß sind, noch einmal Erde rund um die Pflänzchen anhäufeln. Stirbt das Kartoffelkraut nach 100 bis 120 Tagen ab, kann man die Kartoffeln ernten.

Katrin Faßnacht-Lee

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