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Krankheiten von A bis Z

In diesem Lexikon finden Sie umfassende Beschreibungen von etwa 400 Krankheitsbildern.

Salmonellen-Enteritis

Von Salmonellen-Enteritis spricht man bei einer Infektion des Magen-Darm-Traktes durch mit Salmonellen-Bakterien verunreinigte Speisen.

Säuglingskolik

In den ersten Lebensmonaten leiden Babys häufig unter Blähungen und heftigen Bauchschmerzen, die als Säuglingskoliken bezeichnet werden.

Scharlach

Scharlach ist eine schwere Erkrankung des gesamten Körpers durch Streptokokken-Bakterien. Als typische Kinderkrankheit tritt sie meist zwischen dem 3. und 10. Lebensjahr auf.

Scheideninfektionen, bakterielle

Bakterielle Infektionen der Scheide entstehen, wenn sich atypische Bakterien, d.h. Bakterien die in der natürlichen Besiedlung der Scheide mit Mikroorganismen (physiologische Scheidenflora) nicht vorkommen, dort ansiedeln und vermehren.

Scheidenpilz

Beim Scheidenpilz handelt es sich um eine Infektion der Scheide (Vagina) mit einem Hefepilz, in den meisten Fällen mit Candida albicans.

Schilddrüsenerkrankungen

Die Überfunktion der Schilddrüse, fachsprachlich Hyperthyreose, und die Unterfunktion der Schilddrüse, genannt Hypothyreose, dürften die häufigsten Probleme dieses Organs darstellen.

Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)

Bei einer Schilddrüsenüberfunktion werden vermehrt Schilddrüsenhormone gebildet.

Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)

Mangel an Schilddrüsenhormonen.

Schizophrenie

Endogene Psychose mit Störung des Denkens, der Wahrnehmung und der Affektivität.

Schlafapnoe

Bei Schlafapnoe kommt es während des Schlafes plötzlich und mehrmals pro Nacht zu längeren Atempausen. Häufig schnarchen Schlafapnoe-Patienten auch.

Schlafstörungen

Von Schlafstörungen spricht man, wenn der Schlafrhythmus in irgendeiner Form gestört ist. Im Wesentlichen wird unterschieden, ob jemand nicht einschlafen oder durchschlafen kann.

Schlaganfall (Apoplex)

Ein Schlaganfall ist ein komplexes Krankheitsbild, das mit Bewusstlosigkeit, Sprechstörungen und Lähmungen einhergeht. Ausgelöst werden die Störungen bei einem unblutigen Gehirnschlag, einem Hirninfarkt, durch eine mangelnde Durchblutung bestimmter Hirnregionen.

Schleimbeutelentzündung

Schleimbeutel sind kleine, mit Flüssigkeit gefüllte Säcke, die sich an besonders druckbelasteten Körperstellen befinden. Am häufigsten entzünden die Schleimbeutel am Knie- oder Ellenbogengelenk.

Schluckauf

Als Schluckauf wird das unwillkürliche, ruckartige Zusammenziehen des Zwerchfells bei gleichzeitigem Verschluss der Stimmritze mit tönender Einatmung bezeichnet.

Schmerz

Schmerz ist die Bezeichnung für sehr verschiedene unangenehme Empfindungen. Sie können in ihrem Charakter höchst unterschiedlich sein und ihre Stärke kann von kaum wahrnehmbar bis unerträglich reichen.

Schnittwunden

Schnittwunden sind stark blutende, klaffende Hautdefekte.

Schnupfen

Der Schnupfen ist eine Viruserkrankung, die meist im Rahmen einer Erkältungskrankheit auftritt.

Schrunde

Eine Schrunde ist ein spaltförmiger Riss der Haut, der bis in tiefere Hautschichten reicht. An Schleimhäuten wird dies auch als Fissur bezeichnet.

Schuppenflechte (Psoriasis)

Bei der Schuppenflechte (Psoriasis) handelt es sich um eine entzündliche Hauterkrankung, die gutartig ist. Auch Schleimhäute, Gelenke und Nägel können betroffen sein.

Schürfwunden

Schürfwunden sind teilweise großflächige Abschabungen der oberen Hautschichten (Epidermis).

Schusswunden

Ein Projektil (Geschoss) durchdringt mit hoher Geschwindigkeit die Haut und das Gewebe. Man unterscheidet Streif-, Steck- und Durchschusswunden.

Schweinegrippe

Das Schweinegrippe-Virus ist eine Mischung aus vier verschiedenen Grippeviren: nordamerikanischer Schweine-Influenza, eurasischer Schweine-Influenza, Vogelgrippe und Influenza des Menschen.

Schwellung der Lymphknoten und -bahnen

In den Lymphknoten findet ein Teil der Immunabwehrreaktionen statt. Abwehrzellen und Abwehrstoffe werden produziert. Als Folge dieser Reaktion auf eine Infektion können die Lymphgewebe stark anschwellen.

Schwindel

Schwindel ist ein Gefühl der Unsicherheit: Obwohl der Betroffene sich selbst nicht bewegt, scheint die Umwelt sich zu bewegen.

Sehnenscheidenentzündung

Schwindel ist ein Gefühl der Unsicherheit: Obwohl der Betroffene sich selbst nicht bewegt, scheint die Umwelt sich zu bewegen.

Sepsis

Der Sammelbegriff Sepsis bezeichnet Krankheitszustände, bei denen aus einer zunächst lokalen Infektion Erreger wie Bakterien oder Pilze in die Blutbahn eindringen und sich so im ganzen Körper verteilen können (septische Generalisation).

Shigellen-Ruhr

Die Shigellen-Ruhr ist eine Infektionskrankheit, die vor allem unter schlechten hygienischen Bedingungen auftritt. Sie beruht auf einer Entzündung der Schleimhaut des Darms.

Siderosen (Eisenspeicherkrankheit)

Unter Eisenspeicherkrankheiten versteht man einen Krankheitskomplex, bei dem die Verarbeitung von Eisen im Körper gestört ist. Dabei kommt es zur Anhäufung von Eisen in den inneren Organen, vor allem der Leber.

Sjögren-Syndrom

Beim Sjögren-Syndrom handelt es sich um eine chronische Entzündung von Tränen- und Speicheldrüsen. Oft sind auch die Schleimdrüsen des Magen-Darm-Trakts, der Harn- und Geschlechtsorgane und der Atemwege betroffen.

Sodbrennen

Sodbrennen entsteht durch eine Reizung der Speiseröhre durch aufsteigende Magensäure.

Sonnenbrand

Sonnenbrand ist eine akute Entzündung der Haut. Dafür verantwortlich ist der UV-Anteil des Sonnenlichts oder einer künstlichen Strahlenquelle.

Staublunge

Unter Staublunge versteht man eine Gruppe von Lungenerkrankungen, die durch das Einatmen von Staub hervorgerufen werden. Die bekanntesten Vertreter sind die Steinstaublunge und die Asbeststaublunge.

Stevens-Johnson-Syndrom

Das Stevens-Johnson-Syndrom ist ein selten auftretendes, schweres Krankheitsbild mit Blasen- und Geschwürbildung vor allem auf den Schleimhäuten.

Stichwunden

Spitze Gegenstände, wie Messer, Scheren, Nadeln, können die Haut durchstechen und in der Tiefe des Gewebes zu großen Schäden führen. Das Eindringen großer Gegenstände (Hölzer, Eisenstangen) nennt man Pfählungsverletzung.

Stinknase (Ozäna)

Bei der Stinknase werden in den Nasenhöhlen extrem viele Borken mit einem üblen Geruch gebildet. Typischerweise wird dieser Geruch selbst nicht wahrgenommen.

Störungen der Regelblutung

Veränderte Regelblutung in Bezug auf Blutungsdauer, - stärke, - häufigkeit.

Stottern

Stottern ist eine auffallend häufige Unterbrechung des Redeflusses. Typischerweise beginnt sie im Kindesalter, kann aber bis ins Erwachsenenalter hinein bestehen.

Stress

Als Stress bezeichnet man die Reaktion des Körpers auf verschiedene unspezifische Reize; er macht sich als erhöhte Anspannung bemerkbar und stellt eine wichtige Fähigkeit des Körpers dar, schnell auf erhöhte Anforderungen, aber auch auf Bedrohungen zu reagieren.

Syphilis

Syphilis ist eine sexuell übertragbare Krankheit. Früher gab es schwere Verläufe und Todesfälle. Heute verläuft die Krankheit eher chronisch.

Systemische Mykosen (Pilzbefall innerer Organe)

Mykosen sind Infektionskrankheiten, die durch verschiedene Pilzarten hervorgerufen werden. Von einer systemischen Mykose spricht man, wenn der Erreger sich über Blut oder Lymphe im ganzen Körper verteilt.

Systemische Sklerose

Entzündung des Bindegewebes mit Verhärtung der Haut und der inneren Organe.

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