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Kaffee, Espresso oder Mokka – das Koffein macht’s

Seitdem findige Amerikaner den "Coffee to go" – also "Kaffee zum Mitnehmen" – erfunden haben, braucht man auch unter größtem Zeitdruck nicht mehr auf den morgendlichen Wachmacher zu verzichten. So gehört der charakteristische Pappbecher mit Latte macchiato neben Aktentasche und Anzug heute schon zum normalen Erscheinungsbild in westlichen Innenstädten. Niemand möchte auf die kleine Starthilfe in den Tag in Form einer schmackhaften Dosis Koffein verzichten.

Kaffee
© Jörn Hofmann/SIGN

Koffein ist ein Hauptbestandteil der Bohnen des Kaffeestrauchs (Coffea arabica), der fast überall in tropischen Gebieten angebaut wird. Die meisten der dem Kaffee zugeschriebenen Wirkungen lassen sich auf dieses Alkaloid zurückführen. Koffein stimuliert Herz und Kreislauf, daher wird Kaffee auch gegen niedrigen Blutdruck empfohlen. Darüber hinaus wird Koffein in Arzneimitteln vielfach mit schmerzhemmenden Wirkstoffen kombiniert. Studien zeigen, dass es die Wirkung der Schmerzmittel verstärkt. Vereinzelt findet sich Koffein auch in Cremes gegen Cellulite. Hierbei soll es örtlich die Durchblutung anregen und so zu einem strafferen Hautbild beitragen.

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Da Koffein auch harntreibend wirken kann, raten Fachleute, nicht mehr als vier Tassen Kaffee am Tag zu trinken. Auch Personen mit einem empfindlichen Magen genießen Kaffee lieber in geringen Dosen, denn das Koffein regt auch die Ausschüttung von Magensäure an. Wer allerdings denkt, dass der stärker schmeckende Espresso auch mehr Koffein hat als normaler Filterkaffee, irrt. Obwohl Espresso höher konzentriert ist, enthält eine Tasse nur etwa die Hälfte des Koffeins einer Tasse Filterkaffee. Denn die Flüssigkeitsmenge eines Espressos entspricht nur einem Drittel der Menge, die in eine normale Kaffeetasse passt.

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