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Frau schminkt sich vor einem Spiegel

Das richtige Make-up sorgt in der kalten Jahreszeit für ein frisches Erscheinungsbild.
© auremar - Fotolia

Weniger blass im Winter

Im Spätherbst und Winter zieht man sich gerne in die eigenen vier Wände, in angenehme Wärme zurück. Weniger angenehm: die in der Folge oft blasse Gesichtsfarbe. Frauen, die Blässe nicht an sich mögen, finden hier Make-up-Tipps der Visagistin Verena Wirth aus Frankfurt am Main.

Damit die Haut auch im frostigen Winter gut aussieht und gesund bleibt, braucht sie die richtige Grundpflege. Die Tipps von Verena Wirth:

  • Cremes mit viel Feuchtigkeit und Fett verwenden. An einem Abend auf der Couch kann man ruhig mal etwas mehr auftragen.
  • An besonders eisigen Tagen hilft allen, die viel draußen sind, eine Kälteschutzcreme.
  • Regelmäßige Gesichtsmasken und Peelings versorgen die Haut mit Feuchtigkeit und lösen abgestorbene Hautschüppchen.
  • Außerdem wichtig: Genug trinken, damit die Haut ausreichend mit Flüssigkeit versorgt wird.

Um unaufdringlich etwas Farbe auf die Wangen zu zaubern, gibt es viele Möglichkeiten:

  • Bei trockener Haut eignet sich ein Cremerouge besonders gut. Rouge in Puderform würde ich fettigeren Hauttypen empfehlen, da es trockene Hautstellen noch trockener aussehen lässt. Das Rouge mit einem weichen Pinsel auftragen und anschließend vorsichtig in die Haut einklopfen.
  • Zarte Rougetöne wie Apricot und Pfirsich lassen auch müde Augen munter aussehen. Einfach auf das komplette Lid auftragen. Aber bitte nicht zu viel, weniger ist hier mehr!
  • Apricot- und pfirsichfarbene BB-Creams (Blemish-Balm, getönte Tagescreme) können entweder als Rouge oder im kompletten Gesicht aufgetragen werden. Ich mische an "müden" Tagen meine Grundierung zur Hälfte mit einer apricotfarbenen BB-Cream . Das gibt extra Frische, Feuchtigkeit und zusätzlich UV-Schutz!

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Nicht jeder Frau steht jede Farbe, und nicht jeder Farbton passt zum Winter:

  • Im Winter finde ich gedeckte und zarte Töne besser als knallige Farben. Sehr schön für die Augen sind zarte Töne in braun, ocker, khaki und helle Grautöne.
  • Das Rouge sollte nicht heller als der Hautton sein. Hellere Typen sind mit Rosé und Apricot gut bedient. Dunklere mit einem kräftigeren Rot oder Rotbraun. Immer dezent Schicht für Schicht auftragen. Keine Balken malen, einfach sich selbst im Spiegel anlächeln und am höchsten Punkt auf der Wange zart auftragen.

Neben blasser Haut auch Augenringe? Verena Wirth hat auch dafür hilfreiche Tipps:

  • Gegen Augenringe hilft Concealer (Abdeckstift oder -creme). In den Farben Apricot und Pfirsich verringert er den Graustich der müden Ränder! Es gibt auch Concealer mit lichtreflektierenden Partikeln, diese schummeln durch den Lichteinfall die Augenpartie heller und glatter. Auf Puder lieber verzichten, denn das betont die Falten!

Auch Pigmentflecken oder sichtbare Äderchen unter der Haut kann man überdecken:

  • Hierfür wird ein stärker pigmentiertes Make-up (Foundation) benötigt. Schichtweise auftragen, bis die Flecken/Äderchen abgedeckt sind, dabei hilft ein Make-up-Pinsel. Wenn nur wenige oder kleine Stellen betroffen sind, am besten auch nur diese abdecken. Das ganze dezent mit Puder fixieren.
  • Bei besonders dunklen Flecken kann eine Camouflage-Abdeckcreme helfen. Je nach Fläche nur partiell mit dem Finger oder einem Pinsel auftragen und an den Rändern auslaufen lassen.

Sprießen im Skiurlaub durch intensives Sonnenlicht Herpesbläschen, muss man sich nicht in der Skihütte verstecken:

  • Hier hilft eine Creme mit einem antiviralen Wirkstoff wie Penciclovir, die am besten gleich beim ersten Kribbeln aufgetragen werden sollte. Außerdem ist es empfehlenswert, eine hautfarbene Lippenherpes-Creme zu verwenden, da diese kaum zu sehen ist.
  • Vorsicht bei Kosmetika: Wenn sie mit dem Bläschen in Berührung kommen, können sie bei der nächsten Benutzung erneut zu einer Infektion führen.

FS

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