Erste Hilfe bei Verbrennungen
(14.03.2010)
Verbrennungen sind sehr schmerzhaft. Schon ab 50 Grad kann die Haut geschädigt werden, etwa durch Feuer, Wasserdampf oder Reibung, zum Beispiel bei schlecht sitzenden Schuhen. Bei Verbrennungen ersten Grades ist die Haut gerötet, geschwollen und tut weh. Sie betreffen nur die Oberhaut und sind nach wenigen Tagen ohne Narben verschwunden. Bei Verbrennungen zweiten und dritten Grades sind zusätzlich tiefere Hautschichten betroffen, sie sollten von einem Arzt behandelt werden. Blasen sollten nicht aufgestochen werden, um Infektionen zu verhindern.
Die wichtigste erste Hilfe bei Verbrennungen ist Kühlung. Möglichst mit fließendem Wasser mindestens eine Viertelstunde lang kühlen. Kleidung speichert die Hitze gut, am besten sofort entfernen. Bei großflächigen leichten Verbrennungen wie Sonnenbrand lindern auch kühlende Quarkauflagen die Schmerzen. Der Patient sollte aber nicht unterkühlt werden, darauf besonders bei Kindern achten. Bei intensiveren Verbrennungen sind hydroaktive Gel-Kompressen oder Brandwundenfliestücher geeignet. Auf keinen Fall sollte eine akute Verbrennung mit Cremes oder Hausmitteln behandelt werden. Bei leichten Verbrennungen unterstützen nach der akuten Phase feuchtigkeitsspendende Substanzen wie Dexpanthenol die Wundheilung.
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