Zwiebeln belegen weltweit Platz zwei unter den beliebtesten Gemüsearten! Außerdem sind sie gesund und werden traditionell beispielsweise bei Ohrenschmerzen eingesetzt. Wissenswertes rund um die Zwiebel – und wie sie sich ohne Tränen schneiden lässt.

Zwiebeln enthalten unter anderem B-Vitamine, Vitamin C und Ballaststoffe. Letztere kommen vor allem der Darmgesundheit zugute, denn sie stehen den guten Darmbakterien sozusagen als Futter zur Verfügung. Kleiner Wermutstropfen: Bei empfindlichen Menschen können – vor allem rohe Zwiebeln– auch Blähungen verursachen. Für den intensiven Geschmack und Geruch der Zwiebel sind sogenannte Sulfide verantwortlich. Diesen sekundären Pflanzenstoffen wird unter anderem eine antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung zugeschrieben.
Zwiebeln werden deshalb traditionell auch als Hausmittel genutzt – beispielsweise in Form von selbst gemachtem Zwiebelsaft bei Husten. Auch das sogenannte Zwiebelsäckchen wird als Hausmittel eingesetzt. Dafür werden Zwiebeln sehr fein geschnitten, in etwas Mull gewickelt und beispielsweise über Nacht mit einem Pflaster in der Ohrmuschel befestigt. Das kann die Schmerzen lindern.
Hausmittel ersetzen jedoch keine ärztliche Untersuchung: Halten Ohrenschmerzen an oder kommt Fieber hinzu, sollte man zum Arzt gehen.
Beim Anschneiden einer Zwiebel wird ein Reizgas freigesetzt, das sogenannte Propanthialoxid. Es schützt die Pflanze vor Fressfeinden, reizt beim Menschen jedoch die Augen und bringt sie zum Tränen. Diese Tipps können gegen tränende Augen helfen:
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