Ein eher ungesunder Lebensstil, zwischen 60 und 79 Jahre alt und zwei Risikofaktoren für Demenz? Das traf auf die US-Studienteilnehmer zu, deren kognitive Fitness vom Wechsel zum gesünderen Lebensstil profitierte.

Mehr Bewegung und gesunde Ernährung – das nutzt der geistigen Fitness auch noch im fortgeschrittenen Alter. Das belegt eine Studie aus den USA, auf die die Deutsche Gesellschaft für Neurologie hingewiesen hat.
Etwa 2.100 geistig gesunde Menschen im Alter zwischen 60 und 79 Jahren nahmen an der Studie teil. Sie bewegten sich aber zu wenig, achteten nicht auf gesunde Ernährung und hatten mindestens zwei weitere Risikofaktoren für Demenz, zum Beispiel Demenz in der Familie oder ein höheres Alter (70 bis 79 Jahre).
Die Teilnehmenden wurden zufällig in zwei verschiedene Programme aufgeteilt. Beide hatten das Ziel körperliche Aktivität, Ernährung, kognitives Training, soziale Kontakte und Gefäßgesundheit zu verbessern. Allein die Herangehensweise war unterschiedlich:
Beide Patientengruppen zeigten innerhalb der zwei Jahre eine Verbesserung ihrer kognitiven Fähigkeiten. Dabei erwies sich die strukturierte Intervention als wirksamer als die selbst gesteuerte Variante. Die Studie macht deutlich: Eine ausgewogene Ernährung und ein aktiver Lebensstil zahlen sich in jedem Fall aus.
Quelle: DOI 10.1001/jama.2025.12923
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