Eine Ohnmacht, auch Synkope genannt, ist eine vorübergehende Bewusstlosigkeit durch mangelnde Blutzufuhr zum Gehirn. Das kann harmlos sein, kann aber auch ernsthafte Ursachen haben.

Es gibt verschiedene Arten von Synkopen. Die harmloseste Art der Ohnmacht ist eine vasovagale Synkope: Sie kommt häufig vor, wenn der Blutdruck abfällt oder zu niedrig ist, ohne dass es dafür eine ernsthafte Ursache gibt. Das kann u. a. bei Stress, Schmerzen, Krankheit oder Dehydrierung der Fall sein und ist im Allgemeinen harmlos – es sei denn, die Person befindet sich an einem unsicheren Ort oder wird während einer gefährlichen Tätigkeit bewusstlos.
Manche Menschen bemerken solche Symptome etwa eine halbe Stunde, bevor sie ohnmächtig werden. Bei anderen geht das viel schneller und dauert nur 30 Sekunden.
Nach einer Synkope ist es sinnvoll, dies in der Hausarztpraxis anzusprechen und klären zu lassen, ob dahinter möglicherweise ein ernster Auslöser wie eine Herzerkrankung steckt. Auch bei Herzproblemen in der Familie, wenn die Ohnmacht mit körperlicher Betätigung zusammenhing oder wenn sie in Verbindung mit Herzklopfen oder Herzrasen auftrat, sollte nach der Ursache gesucht werden. Manchmal ist eine Synkope auch schwer von einer Epilepsie zu unterscheiden.
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