Kalte Temperaturen, glatte Wege und sportliche Aktivitäten auf Schnee und Eis können den Rücken stark belasten. Wer bei Glätte ausrutscht oder sich beim Schneeschieben überanstrengt, riskiert Rückenprobleme. Besonders gefährlich: Wenn die Kälte Muskeln und Sehnen steif werden lässt, erhöht sich das Risiko für akute und chronische Schmerzen.

Ärzte raten dazu, sich im Winter ausreichend warm zu kleiden und Schuhe mit gutem Profil zu wählen, um Stürzen und Verletzungen vorzubeugen. Prinzipiell gilt: Damit die Muskeln in der Kälte nicht so steif werden, können Sie sie vorher ein wenig aufwärmen und sanft dehnen. Das verbessert die Durchblutung und unterstützt ihre Funktion.
Beim Wintersport ist eine gute Schutzausrüstung wichtig: Der Schutz der Wirbelsäule ist von entscheidender Bedeutung, denn darin verläuft das Rückenmark, das Nachrichten vom Gehirn an den Rest des Körpers übermittelt. Jede Verletzung entlang dieses kritischen Pfades kann zu chronischen Schmerzen und Bewegungseinschränkungen bis hin zu Lähmungen führen.
Wenn Rückenschmerzen nach einem Sturz oder dem Schneeschieben neu auftreten, ist möglicherweise eine Behandlung nötig, damit die Schmerzen nicht chronisch werden. Zunächst wird meist konservativ behandelt mit Schmerzmedikamenten, Abwarten oder Physiotherapie. Gehen die Schmerzen damit nicht zurück, so können komplexere Behandlungen wie Injektionen und chirurgische Eingriffe in Erwägung gezogen werden.
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