Immer mehr Menschen arbeiten von zu Hause – doch das bringt nicht nur Vorteile. Besonders Nacken- und Rückenschmerzen gehören inzwischen zu den häufigsten Beschwerden im Homeoffice. Womit sich die Beschwerden verringern ließen.

Rund zwei von fünf Menschen, die von zuhause aus arbeiten, haben Nackenschmerzen. Das ist Ergebnis einer Online-Umfrage der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung e. V. (DGUV). Häufig betroffen sind auch Rücken, Schultern und Hände. Besonders die Position des Bildschirms spielt eine entscheidende Rolle für die Gesundheit. So fanden sie heraus:
Zwischen September 2023 und April 2024 arbeiteten 87 Prozent der Teilnehmenden durchschnittlich 18 Stunden im Home-Office. Vor der Corona-Pandemie waren es 39 Prozent bei etwa 10 Wochenstunden. Seitdem hatten 15 Prozent der Beschäftigten neue Beschwerden, am häufigsten Nacken- und Schulterprobleme. 19 Prozent berichteten von vermehrten Beschwerden in mindestens einer Körperregion.
Die Austattung kann dazu beitragen, Schmerzen vorzubeugen. Die Umfrage zeigte jedoch, dass die Ausstattung vieler Homeoffice-Plätze noch verbesserungswürdig ist:
Die Umfrage zeigte deutlich, dass eine mangelnde Ausstattung schon nach kurzer Zeit Beschwerden verursachen kann. Besonders wichtig war die Position des Bildschirms: Wenn diese ungünstig war, erhöhte sich das Risiko für Beschwerden in allen untersuchten Körperregionen.
Quelle: DOI 10.1097/JOM.0000000000003337
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