Gesund bleiben muss nicht kompliziert sein: Ein Spaziergang kann viel bewirken – vor allem nach der Methode des „Japanese Walking“. Diese Trainingsform kombiniert sanftes Intervalltraining mit Alltagstauglichkeit.

Beim „Japanese Walking“ (auf Deutsch: “Japanisches Gehen”) wechseln sich schnelle und langsame Gehphasen ab – ähnlich wie beim Intervalltraining. Im Idealfall geht man auf diese Weise viermal pro Woche 30 Minuten lang “Spazieren”:
Entwickelt wurde die Methode von Professor Hiroshi Nose und Associate Professor Shizue Masuki, beide von der Shinshu-Universität in Japan.
Der Sportwissenschaftler Dr. Sean Pymers beschreibt das Training als eine abgeschwächte Form des bekannten High Intensity Interval Trainings (HIIT) – nur eben ohne Sprinten, sondern ganz einfach zu Fuß. Die Wirkung des Japanese Walking sei belegt, berichtet er. Gemessen an 8000 Schritten pro Tag schnitt das Intervallgehen bereits in einer älteren japanischen Studie besser ab als kontinuierliches Gehen.
In der Studie haben die Teilnehmenden durch das “Japanese Walking” folgendes erreicht:
Doch es bleibt die Frage, was am Ende mehr bringt: Methode oder Regelmäßigkeit? Studien deuten laut Pymers darauf hin, dass die Häufigkeit und Intensität körperlicher Aktivität den Ausschlag geben, nicht das Format.
Quellen: DOI 10.1096/fasebj.2018.32.1_supplement.588.9; 10.4065/82.7.803
Wähle aponet.de als eine bevorzugte Nachrichtenquelle bei Google und entdecke unsere aktuellen Gesundheitsnews häufiger in deinen News-Empfehlungen.
Alle zwei Wochen neu: die aktuelle Liste der zuzahlungsfreien Arzneimittel.
Medikamenten-Name oder Wirkstoff eingeben für mehr Informationen.
Im Fokus diesmal: Dem Geschmacksverlust nach Covid-19 auf der Spur, die ideale Länge des…
aus Apotheke, Forschung und Gesundheitspolitik.
In diesem Lexikon finden Sie umfassende Beschreibungen von etwa 400 Krankheitsbildern