Die Bundestagswahl 2025 rückt näher, und mit ihr auch die Frage, wie es um die Gesundheitsversorgung in Deutschland steht. Eine neue Initiative gibt Wählern die Möglichkeit, sich über die Pläne der Kandidaten zu informieren.

Auf der Webseite www.whatisapo.de können Bürger nachlesen, wie Politiker die Gesundheitsversorgung in ihrem Wahlkreis verbessern wollen. Die Aktion "What's Apo – Status Gesundheitspolitik" wurde von der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e.V. ins Leben gerufen. Bisher haben rund 250 Kandidaten aus allen 299 Wahlkreisen Statements abgegeben.
Im Mittelpunkt stehen dabei zwei große Herausforderungen: Die sinkende Zahl der Apotheken und Engpässe bei der Medikamentenversorgung. ABDA-Präsident Thomas Preis betont: „Der rasante Rückgang der Apothekenzahl und die Lieferengpässe bei lebenswichtigen Medikamenten führen für immer mehr Menschen in Deutschland zu Problemen – gerade bei fehlenden Medikamenten nicht selten zu sehr großen Problemen“. Die Politiker erklären auf www.whatisapo.de in ihren Aussagen, wie sie diese zentralen Probleme lösen würden.
Die Kandidaten versprechen parteiübergreifend, die Apotheken als wichtigen Teil der Grundversorgung zu stärken. Preis ruft alle Bürger dazu auf, sich zu informieren und wählen zu gehen: "Die Sicherung der Gesundheitsversorgung ist als Thema gesetzt – und muss direkt nach dem Wahlsonntag angegangen werden!"
Unter den Politikern, die bereits Stellung bezogen haben, finden sich bekannte Namen wie Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD), die Grünen-Spitzenkandidatin Franziska Brantner und der FDP-Gesundheitsexperte Andrew Ullmann.
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