Musiktherapeuten sind sich sicher: Musik kann bei Babys Wunder wirken, ihre Entwicklung fördern und sie auch beruhigen. Doch dafür braucht es mehr als eine Spotify-Playlist in Dauerschleife, damit es nicht zur Überreizung kommt.

Musik kann schon Babys zum Mitmachen motivieren, aber dabei kommt es auf die Interaktion an: Fachleute raten, dem Baby etwas vorzusingen und dann eine Pause einzulegen und zu warten, bis es z. B. mit Plappern oder Rasseln reagiert. Wenn Sie dann weitersingen, lernt es das Prinzip von Ursache und Wirkung.
Anfangs können Neugeborene „Häppchen“ von 30 Minuten Musik einige Male am Tag hören. Achten Sie dabei aber auf Anzeichen von Überstimulation. Später können dann Dauer, Lautstärke und Komplexität langsam steigern.
Babys haben nur eine kurze Aufmerksamkeitsspanne, deshalb wird Musik für sie schnell zu Lärm. Das sind Anzeichen für Reizüberflutung, bei denen Sie die Musik lieber ausmachen:
Um Babys zu beruhigen, empfehlen die Experten, eine Hand auf die Brust des Kindes zu legen oder seinen Kopf zu streicheln. Das Streicheln am besten verringern, wenn das Baby sich beruhigt hat. Wenn Sie während des Streichelns singen, versuchen Sie, im Tempo des Streichelns zu singen und alles gemeinsam zu verlangsamen.
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