Nach dem Essen spannt der Bauch, drückt oder tut weh? Oft stecken verschluckte Luft oder bestimmte Lebensmittel dahinter. Wärme, Bewegung, Bauchmassage und Mittel aus der Apotheke können Blähungen schnell lindern.

Hastiges Essen kann dazu führen, dass man mehr Luft schluckt. Andere Lebensmittel, etwa Zwiebeln, Kohl, Hülsenfrüchte oder Vollkornprodukte, können die Gasbildung im Darm verstärken. Sammeln sich die Gase im Verdauungstrakt, kann sich der Bauch sichtbar aufblähen. Fachleute sprechen von "Meteorismus". Oft kommen noch Symptome wie Aufstoßen, Druckgefühl, Schmerzen oder Völlegefühl hinzu.
Tritt ein Blähbauch nur gelegentlich auf, müssen sich Betroffene keine Sorgen machen. Einfache Maßnahmen schaffen Abhilfe. Dazu gehören:
Wer langsam isst und gründlich kaut, schluckt weniger Luft. Auch ein gewissenhafter Blick auf den Teller lohnt sich: Nach welchen Lebensmitteln häufen sich die Beschwerden? Hier hilft es, die verzehrten Mengen zu reduzieren und dann nur langsam wieder zu steigern. Bei Vollkornprodukten lohnt es sich, beispielsweise auf feinkrumige Brote oder fein geschrotete Produkte zu setzen.
Treten Beschwerden nach bestimmten Lebensmitteln regelmäßig auf, kann es helfen, Menge und Zusammenhang zunächst zu beobachten. Bei stärkeren oder wiederkehrenden Beschwerden sollte die Ursache ärztlich abgeklärt werden. Ein Ernährungstagebuch kann helfen herauszufinden, nach welchen Speisen die Beschwerden auftreten.
Treten die Beschwerden häufiger und mit Schmerzen auf, obwohl man wie gewohnt isst, hilft ein Besuch bei der Ärztin oder dem Arzt weiter, um mögliche Ursachen herauszufinden und zu behandeln. Das gilt besonders, wenn untypische Symptome wie Fieber oder Blut im Stuhl auftreten. Manchmal kann hinter einem aufgeblähten Bauch auch eine Unverträglichkeit gegen Lebensmittel stecken, zum Beispiel eine Laktoseintoleranz, Fruktosemalabsorption oder Sorbitunverträglichkeit.
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