Wie zuverlässig sind CGM-Sensoren? Der Podcast erklärt typische Messfehler und gibt praktische Tipps für Menschen mit Diabetes.
Wie zuverlässig sind CGM-Sensoren? Der Podcast erklärt typische Messfehler und gibt praktische Tipps für Menschen mit Diabetes.
Kontinuierliche Glukosemessgeräte, sogenannte CGM-Systeme, erleichtern vielen Menschen mit Diabetes den Alltag. Moderator Ulli Harraß spricht mit Medizin-Redakteurin Katrin Faßnacht-Lee darüber, wie die Sensoren den Glukosewert im Unterhautfettgewebe messen und die Daten direkt an Smartphone oder Empfangsgerät senden. Besonders Menschen mit Typ-1-Diabetes oder insulinpflichtigem Typ-2-Diabetes profitieren von der kontinuierlichen Überwachung.
Trotz moderner Technik ersetzt ein CGM-Gerät die herkömmliche Blutzuckermessung nicht komplett. Fingerpikser bleiben nötig, etwa zur Kalibrierung oder wenn Sensorwerte unplausibel wirken. Auch technische Probleme oder Signalstörungen können eine zusätzliche Kontrolle erforderlich machen.
Katrin Fastnacht-Lee erklärt zwei häufige Fehlerquellen: mangelnde Hygiene und falsche Blutgewinnung. Rückstände von Obst, Cremes oder Wasser auf den Fingern können den Blutzuckerwert verfälschen. Deshalb gilt: Hände gründlich waschen und gut abtrocknen.
Auch starkes Quetschen der Fingerbeere kann das Ergebnis beeinflussen. Dabei mischt sich Gewebewasser in den Blutstropfen, wodurch zu niedrige Werte entstehen können. Empfehlenswert ist ein seitlicher Stich in die Fingerbeere mit einer frischen Lanzette. Warme Hände oder leichtes Reiben fördern zusätzlich die Durchblutung.
Messstreifen reagieren empfindlich auf Feuchtigkeit, Hitze und starke Temperaturschwankungen. Die Expertin rät deshalb davon ab, sie im Badezimmer aufzubewahren. Ideal ist ein trockener Raum bei gleichmäßiger Temperatur. Wichtig: Verpackung immer gut verschließen und das Haltbarkeitsdatum beachten.
Auch Blutzuckermessgeräte selbst können durch große Hitze, Kälte oder Höhenlagen beeinflusst werden. Herstellerhinweise helfen, Messfehler zu vermeiden.
Wer Insulin spritzt, misst den Blutzucker meist vor dem Essen, um die passende Insulindosis festzulegen. Eine zusätzliche Kontrolle etwa zwei Stunden nach dem Essen zeigt, wie gut der Wert wieder sinkt. Laut Katrin Fastnacht-Lee hängt der optimale Messzeitpunkt aber immer auch vom persönlichen Alltag und der Therapie ab.
Welcher Wirkstoff hilft bei welchen Beschwerden? Apotheker Rüdiger Freund erklärt Dosierung,…
Wie viel Sonne braucht der Körper, wann sind Präparate sinnvoll und woran erkennt man einen Mangel?…
Tablette im Mund, Kopf nach hinten? Apotheker Rüdiger Freund erklärt, welche Tricks helfen und was…
Schlaf, Vitamine, Bewegung oder Heilpflanzen: Apotheker Rüdiger Freund erklärt im Podcast, was…
Was hilft bei Brennen und Schmerzen, wann ist ein Arzt gefragt und wie lässt sich einer erneuten…
Welche Warnzeichen sollten Sie kennen und wann hilft eine Behandlung am besten? Dr. Frank Schäfer…
Wie sicher ist Leitungswasser? Erfahren Sie im Podcast, worauf es bei Wasserqualität, Filtern,…
Welche Anzeichen sprechen für Calciummangel? Erfahren Sie, wer besonders gefährdet ist und wie Sie…
Durchfall, Fieber, Erbrechen: Erfahren Sie, wie Sie Salmonellen erkennen, richtig behandeln und sich…
Starke Schwellung, Wärme oder Eiter können darauf hindeuten, dass sich ein Mückenstich entzündet…
Warum stehen so viele Nebenwirkungen im Beipackzettel? Der Podcast erklärt Risiken, Häufigkeiten und…
Welche Medikamente gehören ins Reisegepäck? Der Podcast zeigt, wie Sie Ihre Reiseapotheke je nach…
Wähle aponet.de als eine bevorzugte Nachrichtenquelle bei Google und entdecke unsere aktuellen Gesundheitsnews häufiger in deinen News-Empfehlungen.
Alle zwei Wochen neu: die aktuelle Liste der zuzahlungsfreien Arzneimittel.
Medikamenten-Name oder Wirkstoff eingeben für mehr Informationen.
Im Fokus diesmal: Dem Geschmacksverlust nach Covid-19 auf der Spur, die ideale Länge des…
aus Apotheke, Forschung und Gesundheitspolitik.
In diesem Lexikon finden Sie umfassende Beschreibungen von etwa 400 Krankheitsbildern