Durchfall, Fieber, Erbrechen: Erfahren Sie, wie Sie Salmonellen erkennen, richtig behandeln und sich im Alltag wirksam schützen.
Salmonellen: Symptome früh erkennen und richtig handeln
Durchfall, Erbrechen und Fieber: Eine Salmonelleninfektion beginnt oft mit Beschwerden, die leicht mit anderen Magen-Darm-Infekten verwechselt werden. In dieser Folge spricht Moderator Ulli Harraß mit Rüdiger Freund, Apotheker und Chefredakteur von aponet.de, darüber, woran man eine Infektion erkennt und wann ein Arztbesuch wichtig ist. Hohes Fieber oder Beschwerden, die länger als zwei bis drei Tage anhalten, sollten ärztlich abgeklärt werden.
Wer bei einer Salmonelleninfektion besonders gefährdet ist
Vor allem kleine Kinder, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem haben ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf. Gelangen Salmonellen in die Blutbahn, können ernste Komplikationen entstehen, die eine schnelle medizinische Behandlung erfordern.
Behandlung bei Salmonellen: Flüssigkeit und leichte Kost
Eine Salmonelleninfektion führt häufig zu starkem Flüssigkeits- und Mineralstoffverlust. Rüdiger Freund erklärt, warum ausreichendes Trinken besonders wichtig ist und wann Elektrolytlösungen aus der Apotheke sinnvoll sein können. Leicht verdauliche Lebensmittel wie Toast, Zwieback oder Brühe entlasten den Darm. Auf fettige Speisen sollte zunächst verzichtet werden. Ganz auf Essen zu verzichten, ist dagegen meist keine gute Idee, weil der Körper Energie für die Genesung braucht.
Salmonellen vorbeugen: Küchenhygiene schützt
Salmonellen gelangen häufig über rohe Eier oder rohes Fleisch in die Küche. Getrennte Schneidebretter und Messer für rohe und verzehrfertige Lebensmittel helfen, Kreuzkontaminationen zu vermeiden. Fleisch sollte vollständig auf mindestens 70 Grad erhitzt werden. Außerdem erklärt Rüdiger Freund, warum Küchenhandtücher regelmäßig bei mindestens 60 Grad gewaschen werden sollten und weshalb tiefgekühltes Fleisch am besten im Kühlschrank auftaut.