Gesünder essen, mehr Sport, nicht mehr rauchen: Solche guten Vorsätze vom Jahresbeginn sind oft im Februar schon wieder Geschichte. Das liegt daran, dass die Umgewöhnung auf neue, bessere Verhaltensweisen länger dauert als erwartet.

Ein Forschungsteam aus Australien hat in einer systematischen Überprüfung herausgefunden, dass neue Gewohnheiten im Schnitt 59 bis 66 Tage brauchen, bis sie zur Routine geworden sind. Manchmal nimmt es aber auch fast ein Jahr in Anspruch, bis sie sich etablieren. Das gilt z. B. für Lebensstilveränderungen, um chronischen Krankheiten wie Typ-2-Diabetes, Herzkrankheiten, Lungenkrankheiten und Schlaganfällen vorzubeugen.
In der Studie wurde auch festgestellt, dass Befragte drei Wochen für ausreichend hielten, um sich gesunde Routinen anzugewöhnen. Dr. Ben Singh von der Universität Südaustralien sagte: „Entgegen der landläufigen Meinung dauert es weitaus länger als drei Wochen, bis sich gesunde Gewohnheiten etablieren. Sie sind für ein langfristiges Wohlbefinden unerlässlich, aber diese Gewohnheiten zu entwickeln – und ungesunde Gewohnheiten zu vermeiden – kann eine Herausforderung sein. Deshalb ist es wichtig, nicht nach dieser mythischen Drei-Wochen-Marke aufzugeben.“
Die Studie mit mehr als 2600 Teilnehmern weist auch darauf hin, dass bestimmte Faktoren eher zum Erfolg führen:
Quelle: DOI: 10.3390/healthcare12232488
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