Suchen Sie in unseren Ratgebern nach Informationen rund um Gesundheit, Medizin und Ernährung
Hier finden Sie Notfallapotheken in Ihrer Nähe
Notdienstsuche
Hier finden Sie Apotheken in Ihrer Nähe
Apothekensuche

aponet.de wurde mit dem Focus Money Award 2025 ausgezeichnet!

Zum Focus Report
Impressum Datenschutz

Heiße und kalte Getränke: So beeinflussen sie Darm und Psyche

Dr. Karen Zoufal  |  03.10.2025 08:40 Uhr

Kalte Getränke im Sommer, heiße im Winter – US-Forschende fanden Zusammenhänge mit Verdauung, Schlaf und seelischem Wohlbefinden.

Junge Frau im Pullover wärmt sich genüsslich an ihrem Heißgetränk.
Heißes Getränk im Winter? US-Studie: Weiße Personen, die im Winter mehr heiße Getränke zu sich nahmen, hatten weniger Depressionen, eine bessere Schlafqualität und weniger Verdauungsbeschwerden.
© Suzi Media Production/iStockphoto

Die Temperatur von Getränken und Speisen zeigt Zusammenhänge mit Angstzuständen, Schlaflosigkeit und Darmbeschwerden. Das berichtet eine Studie aus den USA im Fachmagazin „British Journal of Nutrition“.

Getränktemperatur im Zusammenhang mit Psyche, Schlaf und Verdauung

Mehr als 400 asiatische und weiße Erwachsene in den USA nahmen an der Studie teil. Bei ihnen waren unterschiedliche Effekte von warmen und kalten Nahrungsmitteln zu beobachten: Asiatische Personen wiesen bei einem höheren Verzehr kalter Getränke im Sommer vermehrt Anzeichen von Angst, Schlafstörungen und Völlegefühl auf. Dagegen hatten weiße Personen, die im Winter mehr heiße Getränke zu sich nahmen, weniger Depressionen, eine bessere Schlafqualität und weniger Verdauungsbeschwerden.

Hat die Durchblutung damit etwas zu tun?

Am stärksten ausgeprägt waren die negativen Effekte bei Menschen, die häufig kalte Hände hatten. Die Forschenden deuten dies als Anzeichen für eine verminderte Durchblutung. „Etwas so Einfaches wie die Temperatur unserer Speisen und Getränke kann erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit haben“, stellte Prof. Tianying Wu von der Universität San Diego in einer Mitteilung zur Studie fest. „Der nächste Schritt ist, weitere Studien durchzuführen, um zum Beispiel zu prüfen, ob ältere Erwachsene oder Personen mit schlechter Durchblutung besonders anfällig für Kälteeinwirkung sind.“

Traditionelle asiatische Medizin rät von zu kalten Lebensmitteln ab

In westlichen Ernährungsempfehlungen spielt die Temperatur von Speisen und Getränken keine Rolle. Anders in der traditionellen chinesischen und ayurvedischen Medizin: Sie warnen vor dem übermäßigen Verzehr kalter Speisen.

Quelle: DOI 10.1017/s000711452510514x

Mehr aponet.de bei Google

Wähle aponet.de als eine bevorzugte Nachrichtenquelle bei Google und entdecke unsere aktuellen Gesundheitsnews häufiger in deinen News-Empfehlungen.

WhatsApp Kanal Banner
Medikamente ohne Zuzahlung

Alle zwei Wochen neu: die aktuelle Liste der zuzahlungsfreien Arzneimittel.

Arzneimitteldatenbank

Medikamenten-Name oder Wirkstoff eingeben für mehr Informationen.

Podcast
Podcast-Logo "aponet in 3 Minuten"
Podcast
Sport & Fitness

Im Fokus diesmal: Lithiumhaltige Nahrungsergänzungsmittel, Luftbelastung durch duftende Putzmittel…

Krankheiten von A - Z

In diesem Lexikon finden Sie umfassende Beschreibungen von etwa 400 Krankheitsbildern

nach oben