Volles und kräftiges Haar gilt als Zeichen von Gesundheit und Attraktivität. Doch auch Ernährungsgewohnheiten haben Einfluss auf den Haarausfall – im Fokus: Zucker, Alkohol und Vitamine. Das Forschungsteam untersuchte auch, was helfen könnte.

Zuckerhaltige Getränke und Alkohol könnten zu mehr Haarausfall und grauen Haaren schon in jüngerem Alter beitragen, während Vitamin D und Eisen wahrscheinlich vorbeugend wirken. Das ist das Ergebnis einer Übersichtsarbeit, für die ein Forschungsteam 17 Studien mit Daten von mehr als 61.000 Personen analysiert hat. Darunter waren 97 Prozent Frauen.
Uneinheitlich waren die Studienergebnisse, was den Zusammenhang zwischen pflanzlicher Ernährung und Haarausfall betraf: Einige Studien zeigten Vorteile z. B. für Soja und Kohlgemüse, andere Studien fanden dagegen keine eindeutigen Unterschiede.
Verschiedene Multi-Nährstoff-Ergänzungen mit Meeresproteinkomplex, Eierschalenmembran und Extrakten aus Grüntee oder Kakiblättern versprachen gesündere Haare. In einigen Studien sah das Team auch positive Effekte auf die Haardichte, den Glanz oder Haarverlust. Doch aufgrund methodischer Mängel waren diese Ergebnisse nicht sehr aussagekräftig und sind deshalb eher mit Vorsicht zu genießen.
Quelle: DOI 10.1177/02601060251367206
Wähle aponet.de als eine bevorzugte Nachrichtenquelle bei Google und entdecke unsere aktuellen Gesundheitsnews häufiger in deinen News-Empfehlungen.
Alle zwei Wochen neu: die aktuelle Liste der zuzahlungsfreien Arzneimittel.
Medikamenten-Name oder Wirkstoff eingeben für mehr Informationen.
Im Fokus diesmal: Dem Geschmacksverlust nach Covid-19 auf der Spur, die ideale Länge des…
aus Apotheke, Forschung und Gesundheitspolitik.
In diesem Lexikon finden Sie umfassende Beschreibungen von etwa 400 Krankheitsbildern