Leinsamen stammen aus der Pflanze Lein (Flachs) und werden sowohl als ganze Samen als auch in Form von Leinöl verwendet. Ihr besonderes Plus ist die Kombination aus gesunden Fettsäuren und Ballaststoffen.
Darum sind Leinsamen so gesund
Wichtige Inhaltsstoffe im Überblick:
- Omega-3-Fettsäuren (Alpha-Linolensäure): Unterstützen Herz, Gehirn und Sehfunktion
- Ballaststoffe: Sorgen für langanhaltende Sättigung und helfen, den Blutzucker stabil zu halten
- Schleimstoffe: Quellen im Darm auf und fördern die Verdauung
- Lignane: Pflanzliche Stoffe mit antioxidativen, zellschützenden Eigenschaften
- Proteine: Tragen zur Sättigung bei
Quellstoffe brauchen ausreichend Flüssigkeit
Die sogenannten löslichen Ballaststoffe aus Leinsamen wirkt zusammen mit Flüssigkeit wie ein Quellmittel. Dadurch wird der Darm angeregt – hilfreich zum Beispiel bei Verstopfung. Wichtig ist dabei: Immer ausreichend trinken, wenn Sie Leinsamen verzehren.
Ganze oder geschrotete Leinsamen?
Geschrotete Leinsamen haben einen klaren Vorteil: Der Körper kann ihre Inhaltsstoffe besser aufnehmen. Ganze Samen werden hingegen oft unverändert ausgeschieden und wirken vor allem durch ihre Schleimstoffe. Am besten sollte man die Leinsamen frisch schroten oder bereits geschrotete Samen kühl und luftdicht lagern. Geschrotete Leinsamen zügig verbrauchen, da sie schneller verderben
Nicht zusammen mit Medikamenten einnehmen
Leinsamen können auch als pflanzliches Arzneimittel eingesetzt werden, etwa bei Verdauungsproblemen oder Schleimhautreizungen. Wichtig: Zwischen dem Verzehr von Leinsamen und der Einnahme von Medikamenten sollte mindestens eine Stunde Abstand liegen, da die Schleimstoffe Wirkstoffe binden können.
Tipp: Rühren Sie täglich 1–2 Esslöffel frisch geschrotete Leinsamen ins Joghurt oder Müsli und trinken Sie dazu ein großes Glas Wasser. So unterstützen Sie Ihre Verdauung ganz einfach im Alltag.