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Medikamente für die Kopfhaut: So gelangen sie trotz dichter Haare an die richtige Stelle

pta-Forum  |  29.09.2026 13:03 Uhr

Bei Schuppenflechte oder einem seborrhoischen Ekzem müssen Medikamente direkt auf die erkrankte Kopfhaut gelangen. Dichtes Haar kann das erschweren: Ein Teil des Mittels landet in den Haaren statt auf der Haut. Mit einigen einfachen Tricks lässt sich das vermeiden.

Frau, hält ihre Hände an die Kopfhaut.
Bei dichtem oder langem Haar ist es gar nicht so einfach, Medikamente direkt auf die Kopfhaut aufzutragen.
© Marina Demeshko/iStockphoto

Lösungen, Gele, Sprays oder medizinische Schäume kommen bei verschiedenen Erkrankungen der Kopfhaut zum Einsatz. Damit sie dort wirken können, müssen sie jedoch in ausreichender Menge die betroffenen Hautstellen erreichen.

Gerade bei dichtem oder langem Haar kann das schwierig sein. Welche Technik am besten geeignet ist, hängt auch davon ab, in welcher Form das Medikament angewendet wird. Lösungen lassen sich beispielsweise mit einer Dosierspitze direkt auf die Kopfhaut geben. Gele haften gut auf den betroffenen Stellen, während medizinische Schäume bei Körperwärme zu Flüssigkeit zerfallen.

Scheitel für Scheitel vorgehen

Eine einfache Möglichkeit, das Medikament gezielt auf die Kopfhaut zu bringen, ist das Scheitelprinzip: Dafür werden die Haare am besten mit einem Stielkamm gescheitelt und das Medikament direkt entlang des Scheitels auf die Haut aufgetragen. Anschließend zieht man in einem Abstand von etwa ein bis zwei Zentimetern den nächsten Scheitel und trägt das Medikament erneut auf. Auf diese Weise lässt sich die betroffene Kopfhaut Stück für Stück behandeln.

Dosierspitzen helfen bei dichtem Haar

Eine weitere Möglichkeit sind spezielle Applikator-Flaschen für die Kopfhaut. Sie ähneln einem Kopfhautmassagekamm und können mit flüssigem Medikament befüllt werden. Beim sanften Fahren über den Kopf teilen die Zinken das Haar. Durch Druck auf den Applikator gelangt gleichzeitig Flüssigkeit auf die freigelegte Kopfhaut.

Besitzt das Medikament eine lange Dosierdüse, lässt sich diese vorsichtig durch die Haare führen, bis sie die Kopfhaut erreicht. Das Medikament kann dann punktweise direkt auf die Haut gegeben werden.

Bei Spray und Schaum hilft dieser einfache Trick

Bei Sprays oder medizinischen Schäumen kann es helfen, den Kopf nach vorne zu beugen. Durch das Gewicht der Haare öffnen sich die Haaransätze häufig von selbst. Dadurch wird die Kopfhaut besser zugänglich und das Medikament lässt sich gezielter auftragen.

Entscheidend ist letztlich, dass möglichst wenig Wirkstoff in den Haaren hängen bleibt und das Medikament stattdessen dort ankommt, wo es benötigt wird: direkt auf der erkrankten Kopfhaut.

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