Der Besitz eines Smartphones bringt Kindern unerwartete Vorteile und steigert sogar ihr Wohlbefinden, zeigt eine neue Studie. Doch es gibt auch negative Folgen wie Cybermobbing und Abhängigkeit von digitalen Medien.

„Wir gingen in diese Studie mit der Erwartung, das zu bestätigen, was viele Forscher, Lehrer und andere Beobachter vermuten: Smartphone-Besitz ist schädlich für Kinder. Das war aber nicht der Fall, sondern meistens fanden wir sogar das Gegenteil – dass der Besitz eines Smartphones mit positiven Ergebnissen verbunden war“, sagte Justin D. Martin von der University of South Florida.
Sein Team hatte mehr als 1.500 11- bis 13-Jährige in Florida befragt und festgestellt, dass Kinder mit eigenem Smartphone in fast allen Fragen zum Wohlbefinden besser abschnitten als Kinder ohne Smartphone. Sie hatten seltener Depressionen und Angstzustände und verbrachten mehr Zeit mit Freunden.
Kinder, die häufig Beiträge in sozialen Medien veröffentlichten, berichteten aber doppelt so häufig von mittelschweren bis schweren Depressionen, Angstzuständen und Schlafstörungen wie Kinder, die dies selten oder nie taten.
Fast sechs von zehn Befragten gaben an, in den letzten drei Monaten Opfer von Cybermobbing geworden zu sein – also Ziel gemeiner oder verletzender Beschimpfungen im Internet gewesen zu sein. Diese Kinder fühlten sich häufiger deprimiert oder wütend und es fiel ihnen schwerer, das Handy wegzulegen.
Aus den Ergebnissen leitet das Forschungsteam folgende Empfehlungen ab:
Quelle: Life in Media Survey
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