Kaum etwas hat so eine kurze Haltbarkeit wie die guten Vorsätze für das neue Jahr: Oft sind sie schon im Februar Geschichte, und nicht einmal jeder Zehnte hält bis zum Jahresende durch. Die Sportmedizinerin Dr. Julia Bruene erklärt, warum das so ist und gibt Tipps, wie man dem inneren Schweinehund beikommt.

Die meisten Menschen wissen, dass zu einem gesunden Lebensstil regelmäßige Bewegung, ausreichender und erholsamer Schlaf, Stressbewältigung und soziale Kontakte zählen. Viele nehmen das neue Jahr zum Anlass, daran intensiver zu arbeiten. Damit der gute Vorsatz lange hält und zu einer neuen, dauerhaften Gewohnheit wird, hat Dr. Bruene mehrere Tipps.
Besser als sich „Vermeidungsziele“ zu setzen ist es, sich positive Verhaltensweisen vorzunehmen – z. B. der Vorsatz, zweimal pro Woche schwimmen zu gehen statt weniger Süßigkeiten essen zu wollen.
Wenden Sie die SMART-Methode an:
Seien Sie nicht zu streng mit sich: Ein Ausrutscher ist nicht schlimm. Wichtig ist aber, „wieder aufs Pferd zu steigen“. Sie können am 1. Februar nochmal einen Neuanfang machen.
Gemeinsam fällt es leichter: Feste Verabredungen zum Walking oder für andere Aktivitäten fallen nicht so oft aus, da man jemandem „Rechenschaft“ schuldet. Deshalb ist es auch hilfreich, anderen Menschen von Ihrem Ziel zu erzählen.
Wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen dringend Ihren Lebensstil ändern sollten, es Ihnen aber schwerfällt, sich umsetzbare Ziele zu setzen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber, was für Sie am sinnvollsten ist.
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