Tee gilt als gesundes Getränk, doch nicht jeder Tee bringt Vorteile. Eine umfassende Übersichtsarbeit fasst zusammen, wovor Tee schützt und in welcher Form man ihn besser meidet.

Die positiven Wirkungen verdankt der Tee vor allem den Polyphenolen, also sekundären Pflanzenstoffen aus den Blättern der Teepflanze Camellia sinensis. Zu diesem Ergebnis kommen Forschende aus China und den USA, die zahlreiche Studien zur Gesundheitswirkung von Tee unter die Lupe genommen hatten. Ihre Auswertung legt nahe, dass regelmäßiger Teegenuss, speziell von grünem Tee, gleich mehrere Bereiche der Gesundheit unterstützt. So deuten Studien darauf hin, dass Tee:
Mehrere große Beobachtungsstudien legen zudem nahe, dass Teetrinker insgesamt seltener an Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bestimmten Krebsarten erkranken.
Entscheidend bleibt allerdings, in welcher Form der Tee in die Tasse kommt. Frisch aufgebrühter Tee gilt als günstig, viele Fertiggetränke dagegen nicht. Abgefüllte Eistees und Bubble Tea stecken häufig voller Zucker, künstlicher Süßstoffe und Konservierungsstoffe. Diese Zusätze schwächen die positiven Wirkungen ab oder heben sie ganz auf.
Wer sehr viel Tee trinkt, behält am besten zwei weitere Punkte im Blick. Zum einen hemmt Tee die Aufnahme von Eisen aus pflanzlichen Quellen und von Kalzium, was vor allem Menschen mit vegetarischer Ernährung oder erhöhtem Nährstoffbedarf betrifft. Zum anderen stecken mitunter Rückstände wie Schwermetalle oder Mikroplastik im Tee. Bei normalem Konsum gelten diese als unbedenklich, bei dauerhaft sehr hohem Teekonsum bleiben sie jedoch ein Diskussionspunkt.
Die Botschaft der Übersicht klingt erfreulich einfach: Wer Tee in Maßen und am besten frisch aufgebrüht genießt, profitiert von seinen gesundheitlichen Vorteilen. Bei gesüßten Fertiggetränken lohnt sich dagegen Zurückhaltung. Wer ein einfaches, gesundes Getränk sucht, trifft mit einer Tasse selbst gebrühtem Tee eine gute Wahl.
Quelle: DOI 10.48130/bpr-0025-0036
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