Tee enthält wertvolle Pflanzenstoffe. Studien zeigen Zusammenhänge zwischen Teetrinken und Vorteilen für die Gesundheit.

Tee, der aus Blättern der Pflanze Camellia sinensis hergestellt wird, galt früher als eine natürliche Heilmethode. Bekannt sind diese Tees etwa als grüner, schwarzer, weißer, dunkler, gelber und Oolong Tee. Insbesondere grüner und in geringerem Ausmaß auch schwarzer Tee enthält Polyphenole, darunter Catechine, die gesundheitsfördernd wirken.
Nun legt eine große Auswertung wissenschaftlicher Studien nahe, dass regelmäßiger Teekonsum mit positiven Effekten auf die Gesundheit einhergeht. Wer Tee trinkt, hat demnach ein geringeres Risiko für verschiedene Erkrankungen, unter anderem:
Darüber hinaus wurde bei Teetrinkerinnen und Teetrinkern in Studien eine geringere Gesamtsterblichkeit festgestellt. Auch Hinweise auf Vorteile bei kognitiven Funktionen, verringertem Muskelabbau im Alter sowie entzündliche Prozesse entdeckte das Forschungsteam.
Das Forschungsteam stellte fest, dass Tee besonders gesundheitsfördern sei, wenn er frisch gebrüht und regelmäßig getrunken wird. Abgesehen davon gilt bei Tee dasselbe wie für andere Lebensmittel: Wenn er stark verarbeitet ist, gehen Vorteile verloren. Das gilt zum Beispiel für abgefüllten Tee oder Bubble Tea, die oft künstliche Süßstoffe, Konservierungsmittel und andere Zusatzstoffe enthalten.
Menschen mit besonderen Ernährungsbedürfnissen und konsequent pflanzenbasierter Kost sollten daran denken, dass Tee in größeren Mengen die Aufnahme von Eisen und Kalzium beeinträchtigen kann.
Quelle: DOI 10.48130/bpr-0025-0036
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