Anfang 2025 sorgte eine Nachricht aus Brandenburg für Aufsehen: Bei drei Wasserbüffeln wurde die Maul- und Klauenseuche festgestellt. Dies war der erste Fall in Deutschland seit 1988. Was das für Verbraucher bedeutet und ob eine Gefahr besteht, lesen Sie hier.

Für Menschen besteht durch den Verzehr von Lebensmitteln, die von infizierten Tieren stammen, normalerweise keine Gefahr. Das gilt etwa für pasteurisierte Milch und daraus hergestellte Produkte wie Joghurt, Eis oder durchgegartes Fleisch. Darauf weist das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hin.
Maul- und Klauenseuche (MKS) ist eine Krankheit, die hauptsächlich Tiere mit gespaltenen Hufen betrifft, wie Rinder, Schafe, Ziegen und Schweine. Sie ist hochansteckend - aber nur für diese Tiere. Ein häufiges Missverständnis: MKS wird oft mit der Hand-Fuß-Mund-Krankheit verwechselt. Diese betrifft aber nur Menschen und hat nichts mit der Tierkrankheit zu tun. Menschen können sich nur in sehr seltenen Fällen mit MKS anstecken, und zwar nur bei direktem, intensivem Kontakt mit erkrankten Tieren. Bisher ist kein Fall bekannt, bei dem sich ein Mensch durch den Verzehr von Lebensmitteln mit MKS infiziert hat. Trotzdem gibt das BfR einige Empfehlungen:
Quelle: BfR Mitteilung 001/2025
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