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5 Tipps wie Ihnen der Arzt besser zuhört

19.05.2014

"Hat mir der Arzt überhaupt zugehört?" Das fragt sich so mancher Patient, dem die Diagnose und die Erläuterungen, die der Arzt ihm in der Sprechstunde gegeben hat, unklar geblieben sind. Damit Ihnen das in Zukunft nicht mehr so ergeht, hat aponet.de fünf einfache Tipps für den Arztbesuch zusammengestellt.

Ärztin spricht mit einem älteren Patienten
Für Termine beim Arzt gilt: Lassen Sie sich die Diagnose und den Therapievorschlag genau erklären.
© Robert Kneschke - Fotolia
  1. Checkliste vorbereiten: Ärzte haben oft nur wenig Zeit, doch es ist wichtig, dass Sie Ihre Krankengeschichte präzise erklären. Am besten Sie bereiten eine kleine Checkliste vor, die ihre Symptome und Beschwerden in kurzen Stichpunkten enthält. Nicht zu vergessen den Krankheitsverlauf. Wann haben die Beschwerden begonnen? Wann treten sich im Verlauf des Tages auf? Wie stark sind die Beschwerden? Gibt es sonst noch etwas, das in diesem Zusammenhang wichtig ist?
  2. Beantworten Sie Arztfragen ausführlich: Wenn der Arzt Ihnen z.B. die Frage stellt: „Seit wann sind sie müde und abgespannt?“, antworten Sie nicht nur „Seit zwei Wochen.“ Versuchen Sie, ausführlicher zu antworten. Erwähnen sie beispielsweise, wenn es sich so verhält, dass Sie normalerweise sehr energiegeladen sind, jeden Tag mehrere Kilometer laufen und seit zwei Woche aber kaum aus dem Bett kommen.
  3. Lassen Sie sich Tests erläutern: Falls der Arzt bestimmte Tests machen möchte, lassen Sie sich erklären, warum welche Tests gemacht werden. Fragen Sie auch ruhig nach, was passiert, wenn der Test positiv oder negativ ausfällt. Wenn Sie die erste Erklärung ihres Arztes nicht verstehen, scheuen Sie sich nicht, nochmals nachzufragen.
  4. Fragen Sie nach Alternativen: Falls Ihnen die Tests unnötig vorkommen oder Sie die Erklärungen Ihres Arztes nicht zufrieden stellen, fragen Sie ihn nach Alternativen. Denn meist gibt es mehrere Möglichkeiten für Sie mit Ihren Beschwerden umzugehen bzw. diese zu bekämpfen.
  5. Beteiligen Sie sich an der Entscheidung: Wenn Sie weiterhin das Gefühl haben, Ihr Arzt geht nach Schema F vor und betrachtet Ihre Erkrankung nicht individuell, bitten Sie ihn, Sie in den Gedankengang zu seiner Entscheidung einzubeziehen. Lassen Sie sich seine Diagnose und den Therapievorschlag genau erklären und besprechen Sie beides mit ihm. Immerhin geht es um Ihre Gesundheit. Dadurch fällt es Ihnen nach Verlassen der Arztpraxis auch leichter, der Behandlung zu folgen und die eventuell verordneten Medikamente richtig anzuwenden. So werden Sie schneller gesund.

JW

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