Arzneimittel

Apotheker sammeln Spenden für Menschen in aller Welt

04.12.2017

Ob akuter Katastropheneinsatz nach einem Hurrikan in der Karibik oder langfristige Entwicklungshilfe in einem Krankenhaus in Ostafrika – Apotheker aus Deutschland versorgen nicht nur ihre Patienten zwischen Sylt und Bodensee mit Medikamenten, sondern engagieren sich auch für die Gesundheit von notleidenden Menschen in Asien, Afrika und Lateinamerika. In der Vorweihnachtszeit rufen deshalb mehrere Hilfsorganisationen der Apotheker zu Spenden für ihre Projekte in Dritte-Welt-Ländern auf.

Apotheker in ganz Deutschland sammeln Spenden.
Viele Apotheker aus ganz Deutschland unterstützen Hilfsorganisationen in Dritte-Welt-Ländern.
© william87 - Fotolia.com

Je nach Projekt sind einzelne Apotheker aus Deutschland selbst für eine gewisse Zeit vor Ort oder die deutschen Hilfsorganisationen unterstützen lokale Partnerorganisationen mit Geld und Hilfsgütern. Darauf weist die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apotheker e.V. in einer Pressemeldung hin. Viele Apotheker spenden selbst, manche Apotheken stellen Sammelbüchsen auf und bitten ihre Kunden um Mithilfe. Folgende Projekte benötigen Unterstützung:

  • Die Hilfsorganisation Apotheker ohne Grenzen Deutschland e.V. aus München sammelt unter anderem Spenden für den karibischen Inselstaat Dominica, wo die Arzneimittelversorgung in der Zentralapotheke nach mehreren Hurrikanen im Herbst wieder aufgebaut werden musste.
  • Der Verein Apotheker helfen e.V. aus München unterstützt unter anderem einen Zusammenschluss aus Fachärzten, Apothekern, Krankenschwestern und Labortechnikern in Kathmandu, die regelmäßig arme Patienten in abgelegenen Regionen von Nepal ehrenamtlich untersuchen und behandeln.
  • Das Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker e.V. aus Stuttgart unterstützt ein Projekt auf der philippinischen Insel Mindanao. Dort können wenige Euro pro Monat die Basis-Krankenversicherung für eine ganze Familie ermöglichen, sodass die Behandlung von Krankheiten und der Zugang zu Medikamenten gewährleistet sind.
  • Das Projekt „Eine Dosis Zukunft“ der Apothekerkammer Westfalen-Lippe aus Münster hat das Ziel, in den Slums von Kalkutta (Indien) diejenigen Kinder, die in bitterster Armut leben, gegen Masern, Mumps, Röteln und Polio zu impfen.

Weitere Informationen und Angaben zu den Spendenkonten gibt es auf der Webseite der ABDA - Bundevereinigung Deutscher Apotheker e.V.


ABDA/NK

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