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Guter Vorsatz: Nicht den Körper verändern, sondern die Einstellung zu ihm

27.12.2017

Jedes Jahr nehmen sich viele Menschen vor, im neuen Jahr abzunehmen, mehr Gemüse zu essen oder gesünder zu leben. Einen etwas anderen Ansatz empfiehlt dagegen die US-Wissenschaftlerin Pamela Keel. Sie rät dazu, sich von kritischen Gedanken über den eigenen Körper zu verabschieden.

Sich selbst anzunehmen ist ein guter Vorsatz für das kommende Jahr.
Lernen, sich selbst anzunehmen und zu mögen: Das ist ein guter Vorsatz für das kommende Jahr.
© WavebreakmediaMicro - Fotolia

„Wenn Menschen sich mit ihrem Körper wohl fühlen, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie besser auf sich aufpassen und ihren Körper nicht als Feind behandeln“, sagt Keel, die als Pyschologie-Professorin an der Florida State University arbeitet. Das neue Jahr könnte demnach damit beginnen, Strategien auszuprobieren, mit denen sich die eigene Körperwahrnehmung verbessern lässt. Zum Beispiel mit einer Spiegel-Übung: Dazu stellt man sich mit nichts oder nur wenig bekleidet vor einen Ganzkörperspiegel und identifiziere spezielle Körpermerkmale, die man gut an sich findet. Die Aufmerksamkeit könne beispielsweise auf Körperfunktionen liegen. So könnte man sich sagen: „Ich weiß es wirklich sehr zu schätzen, wie meine Beine mich jeden Tag überall hin tragen. Jeden Tag bringen sie mich ohne Ausnahme aus dem Bett, zum Auto, die Treppen hinauf und zur Arbeit.“ Oder man lobe das Aussehen bestimmter Körperbereiche wie der Haut oder die Form von Schulter oder Hals. Die Idee sei, sich auf die positiven Dinge zu fokussieren, anstatt die Negativen hervorzuheben, so Keel.

Die Wissenschaftlerin hatte mit ihrem Team ein neues Programm getestet, das Menschen dazu ermutigt, ihren Körper zu akzeptieren. Es zeige sich immer wieder, dass solche Strategien wirken und dass der Nutzen über ein verbessertes Körperbild hinausgehe, so Keel. Sich von unerreichbaren Körperidealen zu verabschieden, verbessere die Stimmung und das Selbstwertgefühl und könne dabei helfen, Essstörungen zu verringern. „Überlegen Sie, was Sie 2018 wirklich glücklicher und gesünder machen wird: Zehn Pfund zu verlieren oder die gesundheitsschädliche Einstellung zum eigenen Körper“, rät Keel.

HH

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