Sonnenbrand

ABDATA Pharma-Daten-Service  |  06.01.2026 00:00 Uhr

Sonnenbrand ist eine akute Hautreaktion, die durch übermässige Einwirkung von ultravioletter Strahlung entsteht. Dabei kommt es zu einer Entzündung der Haut, die sich durch Rötung, Schmerzen und manchmal Blasenbildung äussert. Sonnenbrand ist nicht nur unangenehm, sondern kann langfristig die Haut schädigen und das Risiko für Hautkrebs erhöhen.

Inhaltsverzeichnis

Krankheitsbild

Sonnenbrand ist eine Form der Hautentzündung. Er entsteht, wenn die Haut zu lange ungeschützt der Sonne ausgesetzt ist. Die ultraviolette Strahlung schädigt die Hautzellen und löst eine Entzündungsreaktion aus. Besonders gefährdet sind helle Hauttypen, aber grundsätzlich kann jeder Sonnenbrand bekommen.

Symptome/Verlauf

Zu den typischen Symptomen zählen Rötung, Schmerzen und ein Wärmegefühl der betroffenen Hautareale. Bei stärkerem Sonnenbrand können Schwellungen oder Blasen auftreten. Die Beschwerden bessern sich sehr häufig nach einigen Tagen. Wiederholte Sonnenbrände können die Haut dauerhaft schädigen.

Folgen/Komplikationen

Sonnenbrand kann kurzfristig zu starken Schmerzen und bei fehlender Linderung der Beschwerden zu Schlafproblemen führen. Komplikationen entstehen durch Blasenbildung oder Infektionen der geschädigten Haut. Langfristig erhöht wiederholter Sonnenbrand das Risiko für Hautalterung und Hautkrebs. Besonders gefährlich sind tiefe Hautschäden, die nicht mehr vollständig abheilen.

Ursachen/Risikofaktoren

Die Hauptursache ist übermässige UV-Strahlung. Zu den Risikofaktoren zählen:

  • Lange Aufenthalte in der Sonne ohne entsprechenden Schutz
  • Helle Hauttypen mit geringer Pigmentierung
  • Mittagszeit mit besonders intensiver Sonnenstrahlung
  • Urlaub in Regionen mit hoher Sonneneinstrahlung
  • Verzicht auf Sonnenschutzmittel oder Kleidung

Das kann helfen

Das macht der Arzt: Er kann bei starkem Sonnenbrand schmerzlindernde Mittel oder entzündungshemmende Medikamente einsetzen.
Das kann man selbst tun: kühlende Umschläge, viel Flüssigkeit und Schonung der Haut lindern die Beschwerden. Grenzen liegen dort, wo Blasen grossflächig auftreten oder starke Schmerzen bestehen oder wenn Säuglinge oder Kleinkinder betroffen sind. Dann sollte unbedingt ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.Quellenangabe:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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