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Sprung ins kühle Nass: Baderegeln beachten

07.08.2015

Angesichts der gehäuften Badeunfälle warnt die DRK-Wasserwacht vor Gefahren beim Badespaß: „Bei Kindern ist Ertrinken die zweithäufigste Todesursache, weil immer weniger Kinder richtig schwimmen können“ sagt Markus Ostermeier, stellvertretender Bundesleiter der DRK-Wasserwacht.

Mit diesen Tipps vermeiden Sie Unfälle beim Schwimmen und Baden.
Der Badesee oder das Freibad laden an besonders heißen Tagen zu einem Sprung ins kühle Nass ein.
© mauritius images

Aber auch Erwachsene würden mitunter ihre Kräfte unterschätzen. "Wer nur im Sommer schwimmt, sollte vorsichtig sein und nicht gleich einen See überqueren wollen", so Ostermeier. Mit diesen Tipps bleiben Sie beim Baden gesund und munter:

  • Laut DRK würden die meisten Kinder immer später schwimmen lernen. „Wenn Ihr Kind mit neun Jahren nicht sicher schwimmen kann, sollten Sie aktiv werden und selbst mit dem Kind üben oder besser noch einen Schwimmkurs besuchen“, empfiehlt Ostermeier. Günstige Kurse bietet die Wasserwacht in vielen Städten an. Eine Wasserwacht-Gruppe finden Sie im >Internet.
  • Behalten Sie Nichtschwimmer immer im Auge. Lassen Sie Ihre Kinder am Wasser nie aus den Augen - selbst an bewachten Badestellen und in Schwimmbädern. Denn Schwimmhilfen schützen nicht vor dem Ertrinken, sie helfen bestenfalls beim Schwimmen lernen. Eltern können sich bei der Aufsicht abwechseln, um selbst auch entspannen zu können. Für Bootstouren werden ohnmachtssichere Rettungswesten empfohlen.
  • Auch für Schwimmer gibt es Regeln. Prägen Sie Ihren Kindern ein, dass sie andere nicht schubsen oder untertauchen dürfen. Außerdem ist es gefährlich, durch Wasserpflanzen, in der Nähe von fahrenden Booten, an Brücken, Buhnen oder technischen Anlagen zu schwimmen. Längere Strecken zudem immer mit anderen schwimmen, nie allein.
  • Niemals ins Ungewisse springen: Seien Sie ein Vorbild und springen Sie nur in Gewässer, die Sie kennen. Weisen Sie Ihre Kinder darauf hin, dass beim Springen immer Abstand gehalten wird.
  • Auch Omas Regeln sind noch gültig: Schon sie hat uns beigebracht, nicht mit vollem Bauch oder ohne vorherige Abkühlung ins Wasser zu gehen.

Rund 75.000 ehrenamtlichen Einsatzkräfte der DRK-Wasserwacht retten jährlich über 250 Menschen vor dem Ertrinken.

DRK/NK

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