Senioren

Diese 10 Warnzeichen deuten auf Alzheimer hin

03.05.2018

Jedes Jahr werden etwa 200.000 Menschen mit Alzheimer-Demenz diagnostiziert. Insgesamt 61 Prozent der über 70-Jährigen treibt die Sorge vor der Alzheimer-Krankheit um. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der gemeinnützigen Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI). Doch welche Symptome deuten wirklich auf die gefürchtete Krankheit hin und wobei handelt es sich eher um normale altersbedingte Veränderungen?

Lesen Sie hier, welche Symptome wirklich auf Alzheimer hindeuten.
Für die Alzheimer-Demenz gibt es bislang keine Heilung.
© jackfrog - Fotolia.com

Diese 10 Symptome deuten auf Alzheimer hin:

Diese 10 Symptome deuten auf Alzheimer hin:

  1. Gedächtnislücken
  2. Schwierigkeiten beim Planen und Problemlösen
  3. Probleme mit gewohnten Tätigkeiten
  4. Räumliche und zeitliche Orientierungsprobleme
  5. Wahrnehmungsstörungen
  6. Neue Sprach- und Schreibschwäche
  7. Verlegen von Gegenständen
  8. Eingeschränktes Urteilsvermögen
  9. Verlust von Eigeninitiative und Rückzug aus dem sozialen Leben
  10. Persönlichkeitsveränderungen, Stimmungsschwankungen ohne erkennbaren Grund

Diese Symptome deuten laut AFI eher auf normale altersbedingte Veränderungen hin:

Diese Symptome deuten eher auf normale altersbedingte Veränderungen hin:

  • Namen oder Verabredungen werden kurzfristig vergessen, später aber wieder erinnert
  • Zerstreutheit, wenn viele Dinge gleichzeitig anstehen
  • Gelegentlicher Hilfebedarf beim Umgang mit anspruchsvollen Alltagsanforderungen, zum Beispiel dem Programmieren des Fernsehers
  • Sich dann und wann im Wochentag zu irren und es später zu merken
  • Verändertes oder verringertes Sehvermögen, zum Beispiel aufgrund von Linsentrübung
  • Ab und zu nicht das richtige Wort zu finden
  • Dinge hin und wieder zu verlegen und dann wiederzufinden
  • Eine unüberlegte oder schlechte Entscheidung zu treffen
  • Sich manchmal überfordert zu fühlen durch Anforderungen bei der Arbeit, in der Familie oder durch soziale Verpflichtungen
  • Irritation, wenn geregelte Alltagsabläufe geändert oder unterbrochen werden

Grundsätzlich gilt: Wer sich Sorgen um sein Gedächtnis macht, sollte immer einen Hausarzt aufsuchen. Denn nur durch eine medizinische Untersuchung kann der Arzt feststellen, was die Ursache von Gedächtnisproblemen ist. Eine Selbstdiagnose ist nicht möglich. Im Falle einer Alzheimer-Erkrankung sollte möglichst frühzeitig mit einer Therapie begonnen werden. Die Medikamente, die den Verlauf verzögern können, wirken am besten zu Beginn der Krankheit.

AFI/NK

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