Arzneimittel

8 Schritte: Heparin spritzen

Apothekerin Christina Brunner  |  04.02.2021

Es kann etwas Überwindung kosten, sich selbst eine Spritze zu setzen. Doch in manchen Fällen muss es sein, denn der Wirkstoff Heparin verhindert, dass sich ein gefährliches Blutgerinnsel bildet. Das Risiko ist etwa nach Operationen erhöht oder wenn Sie sich aufgrund einer Erkrankung für einige Zeit nur eingeschränkt bewegen können.

Der Wirkstoff Heparin wird unter anderem eingesetzt, um nach einer Operation einer Thrombose vorzubeugen.
© baloon111/iStockphoto
  1. Hände waschen.
  2. Einstichstelle am seitlichen Bauch in mindestens 5 Zentimeter Abstand vom Nabel auswählen und mit einem Alkoholtupfer desinfizieren.
  3. Schutzkappe von der Spritze entfernen.
  4. Hängt ein Tropfen an der Spitze: berührungsfrei abschütteln!
  5. Setzen Sie sich. Bilden Sie an der gereinigten Stelle zwischen Daumen und Zeigefinger eine Hautfalte. Halten Sie die Falte so lange, bis Sie die Injektionsnadel wieder herausziehen.
  6. Führen Sie die Nadel senkrecht in einem Winkel von 90 Grad ein. Drücken Sie den Stempel langsam, aber vollständig nach unten und injizieren Sie so den gesamten Inhalt der Spritze.
  7. Zählen Sie bis 5, danach ziehen Sie die Nadel langsam heraus.
  8. Spritze sicher entsorgen.

Am nächsten Tag wechseln Sie die Bauchseite für die Injektion und wiederholen die Prozedur.

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