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Apotheken bieten kurzfristig Corona-Impfungen für Geflüchtete aus der Ukraine an

HAV/NK  |  16.03.2022

Ukrainische Flüchtlinge können sich in hessischen Apotheken kostenfrei und kurzfristig gegen das Coronavirus impfen lassen. Die Apotheken können binnen kurzer Zeit alle erforderlichen Unterlagen auf Ukrainisch bereitstellen und so leicht Impfungen anbieten, teilt der Hessische Apothekerverband mit.

Mann, impft eine ältere Frau.
In Apotheken können sich Flüchtlinge aus der Ukraine schnell und unbürokratisch gegen das Coronavirus impfen lassen.
© lithiumcloud/iStockphoto

Mehrere Tausend Flüchtlinge aus der Ukraine sind in den letzten Tagen in Hessen angekommen. „Wer noch nicht vollständig geimpft ist, dem bieten die Apotheken vor Ort ohne langwierige Terminvereinbarung eine Corona-Impfung an“, sagt Holger Seyfarth, HAV-Vorsitzender. Hierfür greifen sie auf Unterlagen des Robert Koch-Institutes zu, das Aufklärungs- und Anamnesebögen in verschiedenen Fremdsprachen bereithält, auch auf Ukrainisch.

Seit Anfang Februar dürfen Apotheken in Deutschland impfen. Dass viele von ihnen sich in den letzten Wochen auf die Impfungen vorbereiteten, um bei Bedarf kurzfristig impfen zu können, zahlt sich jetzt aus: „So können die Apotheken die Arztpraxen in der Impfkampagne noch besser unterstützen“, sagt Seyfarth.

Der Apotheker rät, die nächstgelegene Apotheke über das Portal www.mein-apothekenmanager.de  zu suchen und telefonisch nach Impfterminen für Geflüchtete zu fragen. So können die Apotheken die erforderlichen Dokumente in der jeweiligen Fremdsprache vorbereiten.

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