Voraussichtlich ab Oktober könnte ein Impfstoff ausgeliefert werden, der speziell an die Omikron-Varianten BA.1 und BA.4/5 angepasst ist. Das teilen die Pharmaunternehmen Biontech und Pfizer bei der Vorstellung ihres Quartalsberichts mit.

Die Vorbereitung für die Markteinführung zweier variantenangepasster Covid-19-Impfstoffe sind laut einer Pressemitteilung des Unternehmens Biontech aktuell in vollem Gange. Diese sogenannten bivalenten Impfstoffe enthalten den Wildtyp und das Spikeprotein der Omikron-Varianten BA.1 oder BA.4/5. Werden die angepassten Impfstoffe von den Arzneimittelbehörden zugelassen, könnten sie schon ab Oktober 2022 ausgeliefert werden. Die angepassten Impfstoffe sollen einen längeren und breiten Schutz bieten als die bisher verfügbaren Vakzine, berichtet Prof. Dr. Ugur Sahin, CEO und Mitgründer von Biontech.
Neben der Impfstoffentwicklung gegen Covid-19 treibt das Unternehmen auch die Entwicklung von weiteren Impfstoffen gegen Infektionskrankheiten voran, unter anderem gegen Gürtelrose, das Herpex-Simplex-Virus 2, Malaria, Tuberkulose und Grippe. Darüber hinaus treibt Biontech auch die Entwicklung von neuen Krebstherapien auf Basis der mRNA-Technologie voran: In der Pipeline haben sie insgesamt 18 Produktkandidaten in 23 laufenden klinischen Studien. Dazu gehört unter anderem ein Impfstoff, der genau auf dem Mutationsprofil der individuellen Krebserkrankung basiert und nach Bedarf hergestellt wird.
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